Zum Inhalt der Seite
15.12.2018
Erster Weltkrieg

Das zerschossene Kaleidoskop

Vor 100 Jahren veröffentlichte Karl Kraus den Epilog von »Die letzten Tage der Menschheit« – eine unbedingt zu lesende Zumutung

Von Jürgen Roth
Dieses Gesocks. Dieses Geschmeiß. Diese Brut. Dieses Pack. Sofern die von unserer prangenden Pressbande nimmermüd’ wiederholte Behauptung, unsere unvermindert strahlende Staats- und Weltlenkerin denke »die Dinge vom Ende her«, richtig sein sollte, steht es uns im Falle der vielleicht noch etwas bedeutenderen »Letzten Tage der Menschheit« von Karl Kraus auch an, die Angelegenheit vom Ende her aufzuzäumen zu versuchen. Nach mehr als zweihundert Szenen und (im original...

Artikel-Länge: 21590 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90