10.12.2018
Katastrophe
Anhaltendes Schweigen
Vor 30 Jahren stürzte ein US-Kampfflugzeug in Remscheid in ein Wohngebiet – die Umstände wurden nie vollständig aufgeklärt, und der Verdacht einer Verseuchung durch uranhaltige Munition steht noch heute im Raum
Von Frieder Wagner
Es war, als würde Feuer vom Himmel fallen. Als am 8. Dezember 1988 gegen halb zwei Uhr nachmittags ein Kampfflugzeug der US Air Force bei einem Übungsflug mitten im Remscheider Stadtteil Hasten abstürzte, brach ein Inferno los. Der Militärjet, der kurz zuvor auf dem Militärflughafen Nörvenich bei Köln betankt worden war und 9.000 Liter Kerosin mit sich führte, rammte ein Mehrfamilienhaus in der Stockder Straße und zerschellte schließlich an einem benachbarten Gebäud...
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