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Beate Zschäpe soll in die JVA Chemnitz

Dresden. Das sächsische Justizministerium prüft eine Verlegung der Rechtsterroristin Beate Zschäpe nach Chemnitz. Ein Ministeriumssprecher bestätigte am Donnerstag, dass sich Sachsen derzeit mit dem Justizministerium in Bayern dazu abstimme. Im Fall einer Verlegung würde Zschäpe in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz »behandelt wie jede andere Gefangene auch«, sagte der Sprecher. Es gebe dort keinen Hochsicherheitstrakt.

Der NSU-Prozess gegen Zschäpe und vier Helfer der rechtsextremen Zelle vor dem Oberlandesgericht München war im Juli nach gut fünf Jahren zu Ende gegangen. Nur noch Zschäpe ist in Haft. Sie war zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen besonderer Schwere der Schuld verurteilt worden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.12.2018, Seite 4, Inland

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