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Viele kennen die Geschichte kaum noch

Das Anne-Frank-Haus in Amsterdam präsentierte am Donnerstag nach zweijährigem Umbau (bei laufendem Betrieb) eine runderneuerte Dauerausstellung. Der Eingangsbereich wurde erweitert, es gibt einen neuen Raum für das Tagebuch, das das jüdische Mädchen von 1942 bis 1944 in dem Hinterhaus an der Prinsengracht schrieb. Das Versteck selbst blieb unverändert. Das Haus wird jährlich von mehr als 1,2 Millionen Menschen besucht. Die Dauerausstellung musste laut Museumsdirektor Ronald Leopold erneuert werden, um den vorwiegend jungen Besuchern gerecht zu werden: »Viele kennen die Geschichte des Krieges und der Judenverfolgung kaum noch.« Das Museum erzählt die Geschichte der Familie Frank nun chronologisch. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.11.2018, Seite 11, Feuilleton

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