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Kunst auf Lager

Das Stiftungsbündnis »Kunst auf Lager« hat deutsche Museen fünf Jahre lang bei der Erschließung ihrer Depots und Archive finanziell unterstützt. Damit ist es nun vorbei. »Wir können als Stiftungen nicht dauerhaft öffentliche Aufgaben übernehmen«, sagte am Montag in Hamburg Sebastian Giesen von der Hermann-Reemtsma-Stiftung, die sich Anfang 2014 mit zwölf weiteren zusammengeschlossen hatte. Ziel war es, Kunstwerke vor dem Verfall zu retten, digital zu erfassen und zugänglich zu machen. Mehr als 26 Millionen Euro hat das Bündnis nach eigenen Angaben in 292 Projekte investiert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.11.2018, Seite 10, Feuilleton

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