Aus: Ausgabe vom 15.11.2018, Seite 14 / Feuilleton

Nachschlag: Stolzer Ostverein

AFTV – Das Fernsehen aus der Alten Försterei | Youtube

Mitgliederversammlun_51703999.jpg
Seit 52 Jahren eine Instanz im Fußball: Mitgliederversammlung des FC Union Berlin am 10. Januar 2016 in Berlin

Jeder Fußballklub, der etwas auf sich hält, hat mittlerweile einen eigenen Videokanal. Da darf natürlich der FC Union Berlin nicht fehlen. Der Verein aus dem beschaulichen Berlin-Köpenick ist so etwas wie das Gewissen des deutschen Profifußballs. Die Leitung stellt sich nicht selten vor die Fans, denn ohne die geht es nun mal nicht. In der Alten Försterei ist man sowieso gegen den großen Kommerz. Dass diese Besonderheit nur durch die Ostvergangenheit möglich ist, wird meist wenig beachtet, klingt aber schon in der Vereinshymne an, die vor 20 Jahren, am 14. November 1998, von Nina Hagen zum ersten Mal zum besten gegeben wurde. »Wer lässt sich nicht vom Westen kaufen? – Eisern Union!« heißt es in dem Lied. Zu dessen Jubiläum stellte der Klubkanal »Fernsehen aus der Alten Försterei« das passende Video online, in dem die Stadionchoreographie vom 50. Vereinsgeburtstag vor zwei Jahren noch mal in Erinnerung gerufen wird. Schon schön anzusehen. (rz)


Lesetip abgeben

Artikel empfehlen:

Mehr aus: Feuilleton