10.11.2018
Theater
Macht, Krieg, Liebe
Zwei aktuelle Inszenierungen zeigen, warum uns antike Stoffe auch heute noch etwas zu sagen haben
Von Sabine Fuchs
Ulrich Rasche ist neben Milo Rau und Volker Lösch der profilierteste Vertreter eines Theaters der politischen Ernsthaftigkeit. Affirmative Ironie lehnt er ab, das Prekäre der menschlichen Existenz steht bei ihm im Mittelpunkt. Das zeigt auch seine aktuelle Inszenierung, Aischylos’ »Perser«, die im Sommer bei den Salzburger Festspielen Premiere hatte und nun am Schauspiel Frankfurt zu sehen ist. »Die Perser« ist das älteste erhaltene Stück der Theatergeschichte. Vor ...
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