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Sexualdelikt: Angeblich keine Polizeifehler

Stuttgart. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat im Fall der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau in Freiburg die Polizei in Schutz genommen. »Ich kann zur Stunde nicht erkennen, dass Fehler gemacht wurden«, sagte Strobl am Dienstag vor Journalisten in Stuttgart. Am 14. Oktober soll eine 18jährige nach dem Besuch einer Diskothek von mindestens zehn Männern vergewaltigt worden sein. Strobl geriet in die Kritik, als bekannt wurde, dass gegen den Hauptverdächtigen schon am 10. Oktober ein Haftbefehl wegen Drogenhandels vorgelegen hatte. Die Festnahme war aber erst für den 24. Oktober geplant. Strobl rechtfertigte dies mit »ermittlungstaktischen Gründen«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.11.2018, Seite 4, Inland

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