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Verdi: Alg auch für Kurzzeitbeschäftigte

Berlin. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) fordert eine deutliche Verbesserung des Anspruchs auf Arbeitslosengeld für Beschäftigte, die häufig in Kurzzeitprojekten tätig sind, etwa in der Film- und Fernsehbranche oder im Theater- oder IT-Bereich. »Es ist höchste Zeit, die soziale Sicherung an die Realitäten in der Arbeitswelt anzupassen. Dazu gehört eine realistische Chance, bei häufiger Arbeitslosigkeit auch Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung zu erhalten. Die Kolleginnen und Kollegen zahlen dafür schließlich Beiträge«, erklärte Verdi-Vize Frank Werneke am Freitag in einer Pressemitteilung. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben der Bundesregierung, das am Donnerstag in erster Lesung im Bundestag debattiert und am Freitag im Bundesrat beraten wurde, bringe nicht die von Verdi geforderten Verbesserungen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2018, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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