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Mehr Menschen per Fußfessel überwacht

Weiterstadt/Wiesbaden. Immer mehr frühere Straftäter und »Gefährder« in Deutschland werden mit einer elektronischen Fußfessel überwacht. Die dafür notwendigen gerichtlichen Anordnungen seien in den vergangenen zwölf Monaten um fast 20 Prozent auf 116 gestiegen, sagte Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden. Die elektronische Fußfessel sei »eine wichtige Ergänzung zu den anderen Instrumenten der Überwachung von Gefährdern und gefährlichen Straftätern«. Polizeigesetze dafür gebe es derzeit aber nur in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen, hieß es aus dem Ministerium. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2018, Seite 4, Inland

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