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Neu erschienen

Mitteilungen

Der Schwerpunkt des neuen Heftes der Mitteilungen des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung ist dem 100. Jahrestag der Novemberrevolution in Deutschland gewidmet. Volker Heiermann stellt den linken Sozialdemokraten Adolph Hoffmann vor, Elke Reuter, Alexander Amberger und Holger Czitrich-Stahl berichten über die Berliner Konferenzen »Revolution gegen Kaiser und Krieg, für demokratische Republik, Frieden und gar Sozialismus?«, »Die Novemberrevolution und ihre Räte« sowie zur Geschichte des Dragonerareals in Berlin. Marjaliisa Hentilä schreibt über die archivalische Aufarbeitung des Erinnerungsjahres 1918 in Finnland. Eine Vorstellung der Erschließungsarbeiten, der Internetpräsentation und der Bestandszugänge im Bundesarchiv (SAPMO), die Veröffentlichung von Dokumentenfunden (Tito 1943 über die Lösung der Kosovo-Frage, erstmalig in deutscher Sprache der Öffentlichkeit zugänglich gemacht), eine Information über den Berliner Friedhof der Märzgefallenen, aktuelle Buchbesprechungen, ein Dissertationsbericht und ein Interview mit dem Historiker Peter Brandt vervollständigen das informative Heft. (jW)

Mitteilungen des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Nr. 54/September 2018, 68 Seiten, 3 Euro (zuzügl. Versandkosten), Bezug: d.goldbeck@web.de

Waterkant

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Im aktuellen Heft der Zeitschrift Waterkant schreibt Burkhard Ilschner über die Stimmung unter deutschen Reedern. Knapp 70 Prozent von ihnen geben einer Studie zufolge an, den »Fortbestand der deutschen Hochseeflotte« als »gefährdet« zu betrachten. Über die Antwort auf die »Schuldfrage« bestünden in diesem Kreis keine Zweifel: Verantwortlich seien die »strengen Regeln« für Schiffe unter deutscher Flagge; dazu kämen die »hiesigen Tarifbedingungen«. Es sollte, so Ilschner, »niemanden überraschen«, wenn »demnächst weitere Subventions- und/oder Liberalisierungsforderungen laut werden«. Klaus Meyer und Peter Ullrich schreiben über das Thema Schiffsbrände und Gefahrgut auf See. Viele Handelsschiffe seien inzwischen ohne adäquate Brandschutz- und Brandbekämpfungsausrüstung unterwegs. Das größte Risiko auf den »Blechdosen der Pandora« trage immer die Besatzung. Kai Kaschinski warnt: Wenn die Überfischung ungebremst weitergehe, breche rechnerisch spätestens »Ende dieses Jahrhunderts der letzte Fischbestand zusammen«. (jW)

Waterkant. Umwelt, Mensch und Arbeit in der Nordseeregion, Jg. 33/Nr. 3 (September 2018), 32 Seiten, 14 Euro, Bezug: Abo­verwaltung Waterkant, Kirchringstraße 2/12, 26736 Krummhörn-Loquard, E-Mail: buero@waterkant.info

Themen:
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.10.2018, Seite 15, Politisches Buch

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