Zum Inhalt der Seite

EZB-Chef kritisiert italienische Regierung

Nusa Dua. Am heutigen Montag muss die italienische Regierung ihren Haushaltsentwurf der EU-Kommission vorlegen. EZB-Chef Mario Draghi warnte sie am Sonntag auf der IWF-Jahrestagung auf Bali, ihren Ton zu mäßigen und Äußerungen zu unterlassen, die den Euro in Frage stellen. Er verwies darauf, dass die Renditen italienischer Staatsanleihen zuletzt deutlich gestiegen sind. »Das Ergebnis ist, dass Haushalte und Firmen höhere Zinsen auf Kredite zahlen«, sagte Draghi. Der Lega-Politiker Alberto Bagnai erwiderte am Sonntag auf Twitter: »Draghi sollte sich beruhigen und aufhören, den Euro zu erwähnen. Hier tut das niemand.« (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.10.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!