Zum Inhalt der Seite
24.09.2018
Wohnungskrise

»Kommt, wann immer ihr wollt«

Das Wohnen in besetzten Häusern ist in Italien ein aus der sozialen Not entstandenes Massenphänomen. Innenminister Matteo Salvini will den Hausbesetzern nun an den Kragen

Von Peter Schaber, Rom
»Etwas mehr als hundert Leute sind wir hier«, sagt Gaetano gerade, als eine Frau ihm von hinten einen Klaps in den Nacken gibt, grinst und wegläuft. »Ich bin als letztes hier eingezogen, das Nesthäkchen«, lacht der junge Student und erzählt weiter über sein Zuhause, das besetzte ehemalige Militärgelände mitten in Rom am Porto Fluviale. Seit 2003 leben hier Menschen, in den Augen des Staates illegal. Die Idee zur Besetzung des riesigen Areals, außen inzwischen verzi...

Artikel-Länge: 11291 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90