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Amri bereits im Januar 2016 observiert

Berlin. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat im Januar 2016 begonnen, Informationen über den späteren Attentäter Anis Amri zu sammeln. Eine Mitarbeiterin der Behörde sagte am Donnerstag während einer Befragung im Untersuchungsausschuss des Bundestages zum Terroranschlag am 19.12.2017 auf dem Berliner Breitscheidplatz, Amri sei einer von 40 bis 50 »islamistischen Gefährdern« gewesen, über die sie in dieser Zeit Akten geführt habe. Im Februar und März 2016 habe sie die Befragung von »Quellen« zu Amri in Berlin und Nordrhein-Westfalen veranlasst. Auf die Frage, ob Amri vom BfV auch mit »nachrichtendienstlichen Mitteln« beobachtet worden sei, antwortete sie mit »Ja«. BfV-Präsident Hans-Georg Maaßen hatte dagegen im März 2017 gesagt: »Wir hatten es hier mit einem reinen Polizeifall zu tun, der in den zuständigen Bundesländern bearbeitet wurde.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.09.2018, Seite 1, Inland

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