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Statistik: Weniger Wohngeldberechtigte

Wiesbaden. Die Zahl der Wohngeldberechtigten ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Ende 2017 bezogen in Deutschland rund 592.000 einkommensschwache Haushalte die staatliche Leistung, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Das waren 1,4 Prozent aller privaten Haushalte. Ende 2016 hatten noch 631.000 Haushalte Wohngeld bezogen. In Mecklenburg-Vorpommern waren drei Prozent der Haushalte auf Wohngeld angewiesen, in Bayern nur 0,8 Prozent.

Die höhere Zahl 2016 sei auf die Wohngeldreform und die damit verbundene Anpassung der Zahlungen an die Mieten- und Einkommensentwicklung in dem Jahr zurückzuführen, hieß es aus Wiesbaden. Zuvor war die Zahl der Berechtigten seit 2010 stetig gesunken. Der durchschnittliche monatliche Anspruch von »reinen« Wohngeldhaushalten betrug Ende 2017 laut Behörde 153 Euro. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2018, Seite 1, Inland

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