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Mesale Tolu macht Lage in Chemnitz Angst

Ulm. Die nach langer Untersuchungshaft aus der Türkei zurückgekehrte deutsche Journalistin Mesale Tolu hat mit Entsetzen auf die rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz reagiert. Dass dort anfangs auf offener Straße der Hitlergruß gezeigt wurde und »ausländisch« anmutende Menschen angegriffen wurden, habe ihr Angst gemacht, sagte Tolu am Wochenende der Deutschen Presseagentur in Ulm. Sie war am 26. August in die Bundesrepublik zurückgekehrt. Der Prozess gegen die Journalistin mit kurdischen Wurzeln wird aber fortgesetzt. Ihr wird in der Türkei unter anderem Unterstützung der verbotenen linken MLKP vorgeworfen. »In der Türkei habe ich gesagt, ich wolle in die Sicherheit und Geborgenheit in Deutschland zurückkehren – und dann diese Bilder aus Chemnitz. So fing es einst an.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.09.2018, Seite 4, Inland

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