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21.08.2018
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Veranstaltungen
Film, Vortrag und Diskussion: »Eine Prämie für Irene«. Der Dokumentarfilm von 1971 für den WDR thematisiert erstmals die feministische Diskussion über den Zusammenhang von privatem und öffentlichem Bereich. Er handelt von der Rebellion der Arbeiterinnen in einer Waschmaschinenfabrik und begleitet die alleinstehende Protagonistin nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch mit ihren Kindern im Mietshaus, in der Kneipe und im Treppenhaus. Auf der Veranstaltung wird es Informationen zur Filmregisseurin und feministischen Aktivistin Helke Sander geben und im Anschluss Gelegenheit zur Diskussion. Heute, 21.8., 19 Uhr, Bandito Rosso, Lottumstraße 10 a, Berlin. Veranstalter: Gruppe »Revolutionäre Perspektive Berlin«. Info: www.perspektive.nostate.net
»Denk. mal Hannoverscher Bahnhof – Erkundung eines historischen Ortes«. Führung durch den im Frühjahr 2017 eingeweihten Gedenkort, mit dem der über 8.000 Juden, Sinti und Roma gedacht wird, die von hier aus zwischen 1940 und 1945 mit 20 Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Morgen, 22. August, 18 Uhr, Treffpunkt am Infopavillon, Am Hannoverschen Bahnhof, Hamburg. Die Führung ist kostenlos. Info: www.hannoverscher-bahnhof.hamburg.de
»From the Depths: Communism«. Soliparty zum ersten Geburtstag der Gruppe »Black Pond Antifa«. Gefeiert wird bei Techno und Trap, das eingenommene Geld fließt in Kosten zur Verteidigung gegen Repression und zukünftige Arbeit. Donnerstag, 23.8., 22 Uhr, »Mensch Meier«, Storkower Straße 121, Berlin. Info: https://arrested.me
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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