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EU billigt Linde-Fusion unter Auflagen

Brüssel. Die Wettbewerbshüter der EU haben den Zusammenschluss von Linde und Praxair zu einem neuen Branchenriesen im Geschäft mit Industriegasen gebilligt. Die Kartellwächter verlangen von dem deutschen Konzern und dem US-Unternehmen allerdings die Erfüllung von Auflagen. So muss Praxair sein gesamtes Gasgeschäft im Europäischen Wirtschaftsraum verkaufen und seine Beteiligung an dem italienischen Joint Venture Siad abgeben, wie die zuständige EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte.

Durch den Zusammenschluss wollen Linde und Praxair den französischen Konkurrenten Air Liquide als weltweit größten Gasehersteller ablösen. Mit 80.000 Mitarbeitern und 28 Milliarden Euro Jahresumsatz würde das Gemeinschaftsunternehmen ein Viertel des Weltmarkts beherrschen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.08.2018, Seite 2, Inland

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