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NPD-Patrouille womöglich erlaubt

Krefeld. Anhänger der neofaschistischen NPD gehen in Krefeld auf Patrouille. Im Rahmen einer »Schutzzonenkampagne« wolle man nach ersten Aktionen im Ruhrgebiet jetzt auch am Niederrhein für »Schutz vor Gewalt, Bedrohung und Verfolgung« sorgen – das verkündete der Kreisverband der NPD für Krefeld/Kleve Anfang der Woche in einer Pressemitteilung und auf Facebook. Am Samstag nachmittag waren nach einem Bericht der Westdeutschen Zeitung (WZ) drei NPD-Aktivisten uniformiert mit einem stilisierten »S« und dem Schriftzug »Schutzzone« auf den T-Shirts aufgetaucht. Nach Angaben der Zeitung ermitteln zwar Staatsschutz und Staatsanwaltschaft, auch vor dem Hintergrund eines möglichen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. »Nach vorläufiger Einschätzung« liege aber »keine strafrechtliche Relevanz vor«, sagte Staatsanwältin Anna Stelmaszczyk der WZ. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2018, Seite 15, Antifaschismus

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