Zum Inhalt der Seite
Kirche

Australischer Bischof unter Hausarrest

Melbourne. Der ehemalige australische Erzbischof Philip Wilson kommt nach seiner Verurteilung in einem Missbrauchsskandal ums Gefängnis herum. Ein Gericht in Newcastle entschied am Dienstag, dass der 67jährige seine zwölfmonatige Haftstrafe im Hausarrest absitzen darf. Wilson war bis zu seinem Rücktritt im vergangenen Monat Erzbischof der australischen Millionenmetropole Adelaide. Er war im Mai schuldig gesprochen worden, den mehrmaligen Missbrauch zweier Messdiener durch einen Priester in den 1970er Jahren vertuscht zu haben. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2018, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!