Aus: Ausgabe vom 11.08.2018, Seite 6 (Beilage) / Wochenendbeilage

»Brot oder Tod«

Geburtsstunde der französischen Arbeiterbewegung: Die Pariser Aufstände 1795

Von Gerd Bedszent
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Erben des Aufstandes: Barrikaden der Pariser Kommune, April 1871

»Sie haben kein Blut in den Adern, als was sie uns ausgesaugt haben. Sie haben uns gesagt. Schlagt die Aristokraten tot, das sind Wölfe! Wir haben die Aristokraten an die Laternen gehängt. (…) Aber sie haben die Toten ausgezogen, und wir laufen wie zuvor auf nackten Beinen und frieren.«

Georg Büchner »Dantons Tod«

Als der Konventsabgeordnete Maximilian Robespierre am 27. Juli 1794 mit 21 seiner Anhänger verhaftet und am Folgetag öffentlich guillotiniert wurde, hatte die große Revolution der Franzosen ihren Zenit überschritten. Das verfaulte absolutistische Regime war gestürzt, der Adel seiner Privilegien beraubt, anachronistisch gewordene Reste der feudalen Ordnung waren beseitigt, Kirchengüter und Ländereien geflüchteter Aristokraten nationalisiert und zugunsten der Staatskasse verkauft worden. Von der Enteignung der ehemals privilegierten Oberschicht profitierten aber nicht die Armen auf den Dörfern, die Handwerker und das Subproletariat der Städte, die die revolutionären Umbrüche maßgeblich getragen hatten. Träger der neugeschaffenen republikanischen Staatsgewalt in Gestalt des Konvents der französischen Republik war eine andere Schicht von Räubern – das Industrie- und Handelsbürgertum, welches nun meinte, sich ohne die störenden Hemmnisse der absolutistischen Staatsbürokratie bereichern zu können. Im Frühjahr 1795 lehnte sich die verarmte Bevölkerung der Pariser Vorstädte (Sansculotten, von franz. »ohne Kniebundhose«, letztere, die Culotte, wurde von den Männern des Adels getragen) in mehreren Aufständen gegen die nach dem Regimewechsel unerträglich gewordene soziale Lage auf.

Robespierres Ende

Die Hungerrevolten hatten eine Vorgeschichte: Die entscheidende Phase der Französischen Revolution im Jahre 1793 wird von Historikern und Literaten entweder als blutrünstige Tyrannei oder aber als Herrschaft wohlmeinender, aber verkannter Heroen interpretiert. Tatsächlich handelte es sich um eine Notstandsdiktatur. Eine besonders tüchtige Fraktion des Besitzbürgertums (im Konvent hauptsächlich repräsentiert durch die Gruppe der Girondisten) hatte sich im Verlaufe der revolutionären Umwälzungen den Besitz von Klerus und Hochadel angeeignet. Da ihnen dieses nicht genügte, waren sie in der Folge bestrebt, nicht zu Frankreich gehörige Gebiete militärisch zu besetzen, um diese ausplündern zu können. Das misslang erst einmal – nach schweren Niederlagen der Revolutionstruppen marschierten preußische und österreichische Heere in Richtung Paris, während Teile Frankreichs von royalistischen Aufständen erschüttert wurden. Die neugegründete Republik befand sich in einer existentiellen Notlage.

Der linksbürgerliche Flügel des Konvents (Jakobiner) proklamierte am 6. April 1793 die Bildung eines mit diktatorischen Vollmachten ausgestatteten Wohlfahrtsausschusses. Nach bewaffneten Erhebungen der Pariser Bevölkerung und blutig ausgetragenen Richtungskämpfen – nicht wenige Abgeordnete hatte man verhaftet und hingerichtet – konnte sich in diesem Ausschuss eine radikale Gruppe um den Rechtsanwalt Maximilian Robespierre (genannt »Der Unbestechliche«) durchsetzen. Der Dichter Georg Büchner (1813–1837) hat diese Fraktionskämpfe in seinem grandiosen Stück »Dantons Tod« literarisch verewigt.

Dank drakonischer Eingriffe ins Wirtschaftsleben – beispielsweise wurden dem Besitzbürgertum eine Zwangsanleihe sowie Sondersteuern auferlegt, außerdem ein Preismaximum für Grundnahrungsmittel dekretiert – wurde die zunehmende Unruhe in den unteren Volksschichten erst einmal besänftigt. Gleichzeitig konnten die republikanischen Truppen Royalistenrevolten niederwerfen und die ausländischen Interventionstruppen zurückschlagen.

Robespierre betrieb eine widersprüchliche Politik: Einerseits setzte er mit brutaler Gewalt seine Politik der Krisenbewältigung gegenüber der Mehrheit im Konvent durch. Ebenso brutal schlug er aber auch zu, wenn die niederen Schichten der Bevölkerung eigene Forderungen artikulierten oder gar versuchten, diese durchzusetzen. Er verantwortet unter anderem die Hinrichtung der linken Publizisten Jacques Roux (1752–1794) und Jacques-René Hébert (1757–1794). Ein Teil der Verhaftungen während der Zeit des revolutionären Terrors erfolgte aber auch wegen Wirtschaftsvergehen – z. B. wegen Hortung von Lebensmitteln und Verstößen gegen Preisverordnungen. Die Zahl der Spekulanten und Preistreiber wuchs allerdings schneller, als man die Angeklagten auf die Guillotine schleppen konnte. Das Besitzbürgertum war nicht gewillt, staatliche Eingriffe ins Wirtschaftsleben hinzunehmen. Der Schwarzhandel blühte weiter, die Preise stiegen permanent, während die Löhne unten blieben.

Um soziale Forderungen der linken Opposition zu unterlaufen, wurde mit den Dekreten vom 8. und 13. Ventôse (26. Februar und 3. März) 1794 die Enteignung aller Personen verfügt, welche konterrevolutionärer Umtriebe verdächtig waren. Ihr Eigentum sollte an Bedürftige verteilt werden. Eine Umsetzung dieser Dekrete gelang nicht. Karl Marx glossierte die Unfähigkeit der Jakobinerdiktatur, das Problem der massenhaften Armut zu lösen, mit der treffenden Bemerkung: »Welches war die Folge der Anordnung des Konvents? Dass eine Anordnung mehr in der Welt war und ein Jahr später hungernde Weiber den Konvent belagerten.«

Die weitgehend ohne soziale Basis operierende Gruppe um Robespierre wurde in dem Moment gestürzt, als das Bürgertum meinte, eine unmittelbare Gefahr bestünde nicht mehr und die Republik habe sich stabilisiert. Nachdem die Mehrheit im Konvent am 9. Thermidor (27. Juli) 1794 die Verhaftung Robespierres beschlossen hatte, rief dieser empört: »Die Schurken triumphieren«. Eine Einschätzung, der man nur zustimmen kann.

»Die Schurken triumphieren«

Der Sturz Robespierres sorgte zunächst auch bei linken Oppositionellen für Erleichterung. Hatten doch die Massenhinrichtungen zuletzt nur Abscheu hervorgerufen – allein in den letzten sieben Wochen vor dem 9. Thermidor wurden in Paris 1.376 Menschen guillotiniert. Und die Versuche des Wohlfahrtsausschusses, der Bereicherungssucht von Händlern und Fabrikanten einen Riegel vorzuschieben, waren letztlich erfolglos geblieben. Ein Aufstandsversuch zugunsten der verhafteten Jakobiner fand wenig Unterstützung und konnte von Regierungstruppen schnell niedergeschlagen werden.

Unter Robespierre verfolgte Girondisten wurden unverzüglich rehabilitiert und zurück in den Konvent geholt. Die blutigen Säuberungen und Massenhinrichtungen gingen weiter – nur dass es jetzt Parteigänger der Jakobinerdiktatur und andere Kritiker des Umsturzes traf. Der Landvermesser und Publizist François Noël Babeuf (1760–1797), seit der Ermordung des Arztes Jean Paul Marat (1743–1793) entschiedenster Interessenvertreter der besitzlosen Bevölkerungsgruppen, charakterisierte die Ergebnisse des Thermidors als Sieg »jener einen Million (…), die allzeit Feind, Beherrscher, Leuteschinder, Unterdrücker und Blutsauger der 24 übrigen Million gewesen ist.«

Dekrete des Wohlfahrtsausschusses, die darauf angelegt waren, die verzweifelte Lage der ärmeren Bevölkerungsgruppen zu mildern, wurden nach dem Thermidorumsturz nicht mehr umgesetzt, später dann annulliert. Die neue Regierung fuhr die staatliche Wirtschaftslenkung zurück und propagierte eine uneingeschränkte Handels- und Gewerbefreiheit. Außenhandel und Waffenproduktion wurden reprivatisiert.

Mit dem Ende der (ohnehin permanent unterlaufenen) staatlichen Regulierung explodierten die Preise für Grundnahrungsmittel. Die republikanischen Truppen siegten, doch in den Städten gab es kein Brot. Die Armutsbevölkerung musste stundenlang an Läden Schlange stehen, um zu völlig überhöhten Preisen vielleicht etwas zu essen zu bekommen. Gleichzeitig verloren die von der Republik herausgegebenen Banknoten (Assignaten) rapide an Wert, wurden im Jahre 1795 zu ganzen drei Prozent ihres ursprünglichen Nominalwertes gehandelt. Nach heutigen Begriffen war dies eine Hyperinflation, ohne jede Spur einer sozialstaatlichen Abfederung. Von 1790 bis 1795 stieg das Preisniveau auf das Neunfache, während das Lohnniveau sank. Hinzu kam der ungewöhnlich strenge Winter von 1794/95. Viele Menschen froren, weil sie sich das unerschwinglich teuer gewordene Heizmaterial nicht leisten konnten.

Bestechung, Unterschlagungen und offener Raub waren an der Tagesordnung. In den Klubs der Oberschicht trugen Finanzhaie, Immobilienspekulanten, Kriegsgewinnler und verkappte Monarchisten ihren Reichtum zu Schau – man traf sich zu üppigen Gastmählern und feierte rauschende Bälle. In einer 1795 anonym erschienenen Broschüre meinte der Autor, der Reichtum Frankreichs konzentriere sich »in den Salons, in den royalistischen Boudoirs, in den dunklen und unzugänglichen Arbeitszimmern der Bankiers und Kapitalisten«.

In den Vorstädten gärte es. Es kam immer öfter zu Hungerkrawallen. Die linke Opposition rief offen zum Aufstand auf und forderte die vollständige Wiederherstellung der von den Thermidorianern geschleiften Verfassung des Jahres 1793. Die Reaktion organisierte daraufhin Schlägerbanden, sogenannte Muscadins (deutsch in etwa »Stutzer«), die gegen jeden vorgingen, der die Herrschaft des Besitzbürgertums in Frage stellte. Die traf sowohl »blutige Männer«, also Anhänger der Jakobinerdiktatur, als auch »Gleichmacher«, also Interessenvertreter der Besitzlosen.

»Wir sterben, Brot!«

Am 11. Germinal (31. März) 1795 war eine Delegation aus den Vorstädten vor dem Konvent erschienen und hatte eine Bittschrift verlesen, in der sie ein Ende der katastrophalen Versorgungslage forderte. Sprecher der bürgerlichen Mehrheit bagatellisierten daraufhin die Zustände und wiesen sämtliche Verantwortung von sich. Am 12. Germinal 1795 entlud sich der Zorn. »Nehmt die Waffen und erschlagt uns, aber zwingt uns nicht, Hunger zu leiden!« riefen wütende Frauen den Bäckern zu. Ein Teil der Arbeiterschaft verließ die Manufakturen und weigerte sich, die Arbeit wieder aufzunehmen. Unter Rufen wie »Brot, Brot, wir sterben, Brot!« zog eine riesige Menschenmenge zu den Tuilerien, in denen eine Sitzung des Konvents stattfand. Zum Schutz des Schlosses aufgebotene Muscadins wagten es nicht, sich der Menge entgegenzustellen. Die rechte Mehrheit des Konvents ergriff sofort die Flucht, nur etwa dreißig gemäßigt jakobinische Abgeordnete blieben.

Es gab keine Gewalt. Die in den Sitzungssaal eingedrungenen Aufständischen beschränkten sich auf das Verlesen von Resolutionen, in denen sie die Wiederherstellung der Verfassung von 1793, die Freilassung der nach dem Thermidorumsturz verhafteten Jakobiner und eine Verbesserung der Lebensmittelversorgung forderten: »Was ist aus unserer Ernte geworden? Wo ist das Getreide, das auf unseren Feldern geerntet wurde? Die Assignaten haben ihren Wert verloren. Sie haben ihn durch eure Dekrete verloren. An euch ist es, Ruhe und Überfluss wiederherzustellen, indem ihr den Egoisten bestraft, der nur Geld haben will.« Im Verlaufe des Tages räumten die meisten Aufständischen friedlich den Sitzungssaal.

Die geflüchteten Abgeordneten der Rechten erklärten den Protest in der Zwischenzeit zum Anschlag auf ihre Freiheit und mobilisierten das Militär. General Jean Charles Pichegru (1761–1804) wurde zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte in Paris ernannt und verkündete den Belagerungszustand. Mehrere Bataillone marschierten auf und vertrieben die verbliebenen Aufständischen – die keinerlei Widerstand leisteten – aus den Tuilerien. Sämtliche Teilnehmer an den Unruhen wurden entwaffnet, und es wurde ihnen das Wahlrecht aberkannt.

Die bürgerliche Rechte begann eine »Säuberung« des Konvents – von der linksbürgerlichen Jakobinerfraktion blieb nur noch ein winziger Rest. Zahlreiche Abgeordnete wurden verhaftet, einige von ihnen in die Strafkolonie Cayenne (Französisch-Guyana) deportiert. General ­Pichegru entpuppte sich später als Monarchist und starb während der Diktatur Napoleon Bonapartes im Kerker.

Rasende Wut

Nach dem 12. Germinal tobte im ganzen Lande der Terror der Besitzenden. In Marseille wurde das Gefängnis gestürmt, und inhaftierte Jakobiner wurden niedergemetzelt. Sprecher der Rechten – nicht selten ehemalige Jakobiner, die rechtzeitig zur Gegenseite übergelaufen waren – forderten unverblümt eine Verhaftung aller linksbürgerlichen Konventsabgeordneten.

Die Linke wurde dadurch schwer getroffen, aber nicht vollständig besiegt. Denn Maßnahmen zur besseren Versorgung der Besitzlosen traf man nicht. Die Brotpreise stiegen weiter, die die Menschen in den Pariser Vorstädten hungerten immer noch. Im Untergrund kursierten Flugschriften, die zu einem erneuten Aufstand aufriefen.

Am 1. Prairial (20. Mai) 1795 war es dann wieder soweit. In den Vorstädten zirkulierte ein Manifest, in dem festgestellt wurde, dass »die Regierung das Volk auf unmenschliche Weise Hungers sterben lässt und die Versprechungen, die sie ohne Unterlass wiederholt, Lug und Trug sind«. Unter der Losung »Brot oder Tod« sammelten sich bewaffnete Massen, um in Richtung des Konvents zu ziehen. Zu dessen Schutz aufgestellte Truppen wagten es nicht, auf die Bevölkerung zu schießen. Zuerst drängten Frauen auf die Zuschauertribünen und schrien lauthals nach Brot. Als man versuchte, sie wieder hinauszudrängen, wurde der Sitzungssaal gestürmt. Mit Gewalt: Ein Abgeordneter, der sich den Aufständischen in den Weg stellte, wurde getötet.

Der abgetrennte Kopf des Mannes entsetzte die rechte Mehrheit im Konvent; ohne Diskussion stimmte sie Anträgen der wenigen jakobinisch gesinnten Abgeordneten zu, die den Forderungen der Bevölkerung entsprachen. Den Aufständischen kam es allerdings überhaupt nicht in den Sinn, sich der Exekutive zu bemächtigen. Während im Konvent abgestimmt wurde, beorderte die Regierung fieberhaft Truppen nach Paris. In den Abendstunden konnte das Militär dann den Konvent räumen.

Die Angst der rechten Abgeordneten schlug sofort in rasende Wut um. Alle während der Besetzung des Saales gefassten Beschlüsse wurden annulliert, die sechs linksbürgerlichen Abgeordneten, die diese eingebracht hatten, sofort verhaftet und – obwohl sie beteuerten, dass sie das eingedrungene Volk nur hatten beruhigen wollten – zum Tode verurteilt. Drei von ihnen entgingen der Hinrichtung durch Suizid, die anderen wurden guillotiniert.

Die Revolte war damit nicht niedergeschlagen. Eine mit Kanonen bewaffnete Menge rückte am 2. Prairial (21. Mai) noch einmal bis zum Konvent vor und drohte, das Palais zu beschießen. Aber erneut ließen sich die Aufständischen mit salbungsvollen Erklärungen abspeisen, die sofort wieder zurückgenommen wurden, als die Gefahr vorbei war. Erst am 4. Prairial (23. Mai) waren genügend Truppen in Paris eingerückt, mit denen die Militärführung die Vorstädte zunächst umstellen und dann all ihre aufständischen Bewohner entwaffnen konnte. Ein eigens geschaffenes Militärgericht verhängte reihenweise Todesurteile gegen Leute, die man beschuldigte, an dem Aufstand beteiligt gewesen zu sein.

Ein neuer Anfang

War es das? Nicht ganz. Im Mai 1796 gab es noch einen weiteren Aufstandsversuch; er scheiterte bereits in der Vorbereitungsphase durch Verrat. Der Anführer der Rebellion, der bereits erwähnte François Noël Babeuf, sowie andere Mitverschworene wurden hingerichtet. Der sowjetische Schriftsteller Ilja Ehrenburg (1891–1967) hat diese »Verschwörung der Gleichen« in seinem gleichnamigen Roman geschildert.

Die Erste Republik der Franzosen musste sich nach der Zerschlagung der Linken vermehrt monarchistischer Aufstände erwehren und endete 1799 mit einem Putsch des Militärs. General Napoleon Bonaparte ernannte sich selbst zum Ersten Konsul, später ließ er sich zum Kaiser krönen.

Die Hungeraufstände von 1795 verdeutlichten die Trennlinie zwischen den Interessen des damals noch so genannten dritten und des vierten Standes, zwischen Bourgeoisie und Proletariat. In den folgenden Jahrzehnten gab es dann immer wieder Aufstände der städtischen Armen.

Die Erhebungen vom Germinal und Prairial zählen zu den Anfängen der sich herausbildenden Arbeiterbewegung. Der Schriftsteller Émile Zola (1840–1902) wählte nicht umsonst für einen 1885 erschienenen Roman, in dem er einen Streik französischer Bergarbeiter schilderte, den Titel »Germinal«.

Gerd Bedszent, Jahrgang 1958, lebt und arbeitet als Journalist in Berlin. Langjährige Tätigkeit im Verkehrsbau. Auf diesen Seiten erschien von ihm zuletzt in der Ausgabe vom 6./7. Januar »Der Schöne Berg von Canudos« über die Bauern­revolte im brasilianischen Sertão 1896/1897.

Letzte Veröffentlichung: Wirtschaftsverbrechen und andere Kleinigkeiten. Nomen-Verlag, Frankfurt am Main 2017, 160 Seiten, 14,90 Euro

Verwendete Literatur:

Bernd Jeschonnek: Revolution in Frankreich 1789–1799. Ein Lexikon. Akademie-Verlag, Berlin (DDR) 1989

Kurt Holzapfel (Hg.): Die Große Französische Revolution. Illustrierte Geschichte. Dietz-Verlag, Berlin (DDR) 1989

Walter Markov: Revolution im Zeugenstand. Frankreich 1789–1799. Zwei Bände. Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig 1982

Eugen Tarlé: Germinal und Prairial. Verlag Rütten & Loening, Berlin (DDR) 1953

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