-
10.08.2018
- → Ausland
Islamisten benennen Platz in Afrin nach Erdogan
Damaskus. Mit der Türkei verbündete bewaffnete Gruppen in Nordsyrien haben am Mittwoch einen zentralen Platz in der hauptsächlich von Kurden bewohnten Stadt Afrin nach dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan umbenannt. Der Narus-Platz in der Anfang des Jahres eroberten Stadt heiße nun Erdogan-Platz, wie das Internetportal Kurdistan 24 in der Nacht zu Donnerstag mitteilte. Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete unterdessen, dass drei weitere Straßen im Zentrum umbenannt worden seien. Eine trage ebenfalls den Namen Erdogans, eine andere die Bezeichnung des türkischen Angriffs auf Afrin im Norden Syriens: »Olivenzweig«. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!