Aus: Ausgabe vom 14.07.2018, Seite 6 (Beilage) / Wochenendbeilage

Frauenfrage und Organisationsfrage

Wie war das noch mal mit der Identitätspolitik und dem Klassenkampf?

Von Frigga Haug
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»Es ist unpraktisch und zu kurz gegriffen, zwischen dem Kampf gegen das Patriarchat und dem gegen Ausbeutung und Unterdrückung einen Gegensatz herzustellen, ein polemisches Entweder-Oder zu formulieren.«

Dieser Tage erscheint im Argument-Verlag das Buch »Selbstveränderung und Veränderung der Umstände«, für das die Psychologin und Soziologin Frigga Haug mehrere ihrer älteren Aufsätze und Reden zusammengestellt hat. In Kommentaren erläutert sie ihren Lernprozess. Diesem Band ist mit freundlicher Erlaubnis des Verlages der folgende Vortrag entnommen, den Haug auf der Frauenkonferenz des Instituts für Marxistische Studien und Forschungen am 20. November 1982 gehalten hat und der 1983 zum ersten Mal veröffentlicht wurde. (jW)

1.

Auf den Ärztekongressen von Davos gibt es eine Modenschau für die mitgenommenen Damen. Auf sozialistischen Kongressen ist es zumeist eine kleine Stadtrundfahrt, Kaffee und Kuchen für die Frauen der Genossen. Auf der jährlichen internationalen Konferenz von Sozialisten und Kommunisten in Cavtat, Jugoslawien, auf der der Frauenanteil ein Prozent niemals übersteigt, wurden interessierte Fragen von mir, gerichtet an einzelne Genossen über den Sozialismus in ihrem Land, als Vorwand emanzipierter Art gedeutet, mit ihnen ins Bett gehen zu wollen. Dahinter steckt unausgesprochen die Auffassung: Frauen haben mit Politik wenig im Sinn. Jedenfalls nicht mit der ernsten und wirklichen Politik. Nicht unberührt davon ist das Einrichten von Frauenressorts, -abteilungen, -kommissionen in den Organisationen der Arbeiterbewegung, weil derartige Berücksichtigung der Frauenfrage das Problem, dass Frauen jetzt als soziale Randgruppe behandelt werden, nicht frontal angeht. Insofern handelt es sich noch nicht um eine gemeinsame sozialistische Politik.

2.

Der Kapitalismus ist nicht nur ein Ausbeutungsverhältnis zwischen Kapital und Lohnarbeit. Er ist auch ein Geschlechterverhältnis. Engels ging sogar so weit zu sagen: »Der erste Klassengegensatz, der in der Geschichte auftritt, fällt zusammen mit der Entwicklung des Antagonismus von Mann und Weib in der Einzelehe und die erste Klassenunterdrückung mit der des weiblichen Geschlechts durch das männliche.« Und weiter: »Die Einzelehe war ein großer geschichtlicher Fortschritt, aber zugleich eröffnete sie neben der Sklaverei und dem Privatreichtum jene bis heute dauernde Epoche, in der jeder Fortschritt zugleich ein relativer Rückschritt, in dem das Wohl und die Entwicklung der einen sich durchsetzt durch das Wehe und die Zurückdrängung der anderen.«1

Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und Klassengegensatz sind also zwei Seiten einer Medaille. Die Gegensätze sind antagonistisch, ihre Lösung bedarf der Sprengung alter Formen, bedarf der Revolution. Männer bauen ihre Identität um die Arbeit (die außerhäusliche Erwerbsarbeit in der Regel); Frauen bauen ihre Identität um die Familie (in der Regel auch dann, wenn sie erwerbstätig sind). In das Verhältnis dieser unterschiedlichen Identitäten zueinander ist die Unter-/Überordnung als Arbeitsteilungsform festgeschrieben. Das soll nicht heißen, dass in unseren Verhältnissen nicht jedes Individuum eine Gesamtstruktur von Unterwerfung/Überordnung in sich trägt. Zusätzlich ist das Verhältnis der Geschlechter als ein Über- und Unterordnungsverhältnis geregelt. Diese Anordnung kann zur Herrschaftserhaltung im Großen in Dienst genommen werden; sie ist selbst durchsetzt von Profit-, Tausch-, Ausbeutungsformen. Indem Frauen gegen Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen, ist ihr Kampf auch gegen Männer gerichtet, eben weil das Verhältnis der Geschlechter zueinander ein einseitiges Unterdrückungsverhältnis ist.

Insofern ist es unpraktisch und zu kurz gegriffen, zwischen dem Kampf gegen das Patriarchat und dem gegen Ausbeutung und Unterdrückung einen Gegensatz herzustellen, ein polemisches Entweder-Oder zu formulieren, wie dies in dem Referat von Mechtild Jansen und Florence Hervé geschah. Es gibt einen Wirkungszusammenhang: Das Geschlechterverhältnis ist Teil der gesellschaftlichen Verhältnisse. Daher durchsetzt die patriarchalische Struktur auch den Kampf der Klassen. Verständlich aus der Geschichte der industriellen Produktion ist die Arbeiterbewegung kulturell eine männliche Bewegung. Die Arbeiterlieder, die Bilder in unseren Köpfen von einer starken Arbeiterschaft – sie beziehen sich jedenfalls auf Männer mit starken Armen, mit breiten Schultern, auf standhafte Brüder. So verwundert es nicht, wenn auch im Klassenbewusstsein Männlichkeit durchaus gegen Weiblichkeit artikuliert wird. So zum Beispiel steht ein Facharbeiterselbstbewusstsein oder eine Facharbeiteridentität gegen Weiberarbeit (auch Büroarbeit). Bestimmte Praxen – wie Mutproben und Stärkebeweise – grenzen Frauen aus. Zudem gibt es gerade bei Facharbeitern einen besonderen Abscheu gegen Homosexuelle als den Frauen im männlichen Geschlecht.

Dass die Arbeiterklasse männlich gedacht ist, hat eine lange Tradition. Nehmen wir z. B. das wichtige Dokument der Arbeiterbewegung, das Kommunistische Manifest, und hören Marx: »Aber die Bourgeoisie hat nicht nur die Waffen geschmiedet, die ihr den Tod bringen. Sie hat auch die Männer gezeugt, die diese Waffen führen werden – die modernen Arbeiter, die Proletarier.«2 Es geht mir keineswegs darum zu beweisen, dass Marx ein Patriarch war oder Ähnliches, sondern um die Selbstverständlichkeit, mit der die Frauen im Denken und Sprechen in die symbolische Ordnung lebendig eingemauert sind. Marx wollte um einer höheren und humaneren Entwicklung des Verhältnisses beider Geschlechter willen radikaler als alle späteren Sozialisten die Familie in ihrer alten Form abschaffen. Dennoch ist für ihn die Bourgeoisie ebenso selbstverständlich männlich, »zeugt« sie das Proletariat, das ebenso aus Männern besteht. Frauen rücken in den Status von Objekten, von Verhandelten.

Marx schreibt weiter: »Unsere Bourgeois, nicht zufrieden damit, dass ihnen die Weiber und Töchter ihrer Proletarier zur Verfügung stehen, (... ) finden ein Hauptvergnügen darin, ihre Ehefrauen wechselseitig zu verführen.«3 Die einverständige Empörung über solches Verhalten der bourgeoisen Männer muss beide Augen zudrücken, um darüber hinwegzusehen, dass hier die Ehefrauen, die Weiber und Töchter selber gar nicht handelnd vorkommen, nicht auch als Verführerinnen, immer nur als Verführte. Selbst in einem Satz, in dem Marx sich für die Entwicklung der Frauen ausspricht, formuliert er noch über die Frauen, für die etwas geschehen müsse, für die andere (Männer) handeln sollen. Frauen treten nicht auf als Kämpfende. Der Satz – wieder aus dem Kommunistischen Manifest – heißt: »Er [der Bourgeois] ahnt nicht, dass es sich eben darum handelt, die Stellung der Weiber als bloßer Produktionsinstrumente aufzuheben.« (Ebd., 478)

Im gleichen Kontext sagt Marx einen Satz, den ich lange nicht verstanden habe: »Die bürgerliche Ehe ist [...] die Gemeinschaft der Ehefrauen.« (Ebd., 479) Schon wusste ich, dass die bürgerliche Ehe nichts taugt, aber was sprach gegen eine Gemeinschaft von Frauen (selbst wenn sie Ehefrauen waren)? In anderen Kontexten – etwa im Kapital – benutzt Marx Ausdrücke, die das Wort gemein, gemeinsam usw. beinhalten, immer als Anspielung an ein kommunistisches Gemeinwesen. Da er aber die Frauen in diesem Kontext überhaupt nicht als Subjekte des Handelns auffasst, ist auch nicht von einem Frauenkollektiv die Rede, sondern die Gemeinschaft ist die »offizielle und nichtoffizielle Prostitution« – Ehefrauen als Besitz.

Das Geschlechterverhältnis ist also ein Teil der gesellschaftlichen Verhältnisse. Eigentum, Ausbeutung und Arbeitsteilung hängen ineinander, sind miteinander verwoben. Die gesellschaftlichen Teilungen der Arbeit ermöglichen Herrschaft; in Form vertikaler Arbeitsteilung wird Herrschaft ausgeübt (das gilt nicht nur für die Verhältnisse zwischen Chefs und Untergebenen, sondern auch zwischen Facharbeiter und Putzfrau im Betrieb und für Mann und Frau im Haus). Der Umbruch in der Teilung der Arbeit braucht selbstbewusste Kräfte. Wie steht es mit dem Selbstbewusstsein und der Kraft der Frauen, die sich aus der Unterdrückung befreien wollen?

3.

Selbst wenn wir bis hierher immer noch der Überzeugung wären, dass es im Kapitalismus nur eine Unterdrückung gäbe, die des Kapitals über die Lohnarbeit, die die Frauen aus irgendeinem Grund besonders hart treffe, müsste uns allein schon die Kenntnis der Existenz der neuen Frauenbewegung lehren, dass es mehr als eine Unterdrückung in unserer Gesellschaft gibt. Die Frauenbewegung ist hierfür lebendiger Beweis. Sie zeigt zugleich, dass die spezifische Stärke dieser Frauen darin besteht, ihre besondere Unterdrückung als Frauen massenhaft nicht mehr hinzunehmen.

Diese Politisierung der Frauen jetzt einfach in den Dienst von Klassenkampfpolitik zu nehmen, scheint mir auf zweifache Weise fragwürdig: Einmal, denke ich, wird dadurch das spezifische Verhältnis von Geschlechterfrage und Klassenkampf oder von Sexismus und Profit verkannt, zum anderen das Besondere der Frauenbewegung. Ihre Umorientierung gegen das Kapital würde ihre Kraft doppelt nehmen. Da die Empörung gegen die Unterdrückung durch Männer nicht einfach transferiert werden kann, erlischt ihr Feuer. Da aber die Geschlechterverhältnisse zugleich stabilisierende Funktion für die Herrschaftsverhältnisse insgesamt haben, ist mit einer solchen Umorientierung oder Indienstnahme der Frauenbewegung für den Klassenkampf zugleich ihre destabilisierende Kraft für die Klassenverhältnisse genommen.

Was ist denn die spezifische Stärke der Frauenbewegung, von der hier immer die Rede ist? Wogegen kämpfen Frauen? Nehmen wir ihre Aktivitäten zur Kenntnis: Feministinnen verlassen ihre Familien, kündigen im eigenen Haushalt; als Lehrerin gehen sie aus den Schulen heraus, als ungeschulte Erwachsene gehen sie in die Schulen hinein; überhaupt steigen viele aus einmal gewählten Berufen aus, gehen in alternative Projekte. Sie treiben ab, sie werden lesbisch, sie gründen Wohngemeinschaften und Gesundheitskollektive. Sie kleiden sich anders, denken anders, stellen die Wissenschaft in Frage, prüfen andere Diskussionsstrukturen, stellen dabei männliche Dominanz in Frage, rufen das Zuhause als politischen Kampfplatz aus, greifen die Hierarchie als eine spezifische Form der Zusammenarbeit von Arbeitsteilung und Geschlechterverhältnis an, kurz gesagt: Der Frauenkampf der neuen feministischen Frauenbewegung ist ein politischer Kampf um das Kulturelle. (Um Missverständnissen vorzubeugen: Unter dem Kulturellen soll in diesem Zusammenhang die Dimension des Selbstzweckhaften im Leben gemeint sein. Der politische Kampf um das Kulturelle wäre demnach bei den Frauen der Versuch, in allen Praxen aus instrumentellen Beziehungen, aus dem Objektstatus herauszukommen und als jeweiligen Zweck des Handelns den Menschen selbst zu setzen. In dieser Bedeutung sind solche Kämpfe um das Kulturelle letztlich auch antikapitalistisch.)

4.

In Frauenhäusern, in alternativen Projekten fordern die Feministinnen die Staatsideologie heraus, nicht aber die Existenz des Staates selber, weil sie die Klassenfrage nicht stellen. Aus diesem Grund besteht, so scheint mir, immer auch die Gefahr einer Einbindung von rechts. Noch ist nicht entschieden, wie Teile der feministischen Frauenbewegung etwa auf die liebevollen Versprechungen des Familienministers Geißler (Heiner Geißler, CDU, 1982 bis 1985 Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit im Kabinett Kohl; jW) reagieren, der die Frauenbewegung selber für positiv hält und dabei die Frauen insgesamt als physisch und psychisch den Männern unterlegen empfindet. Mit einer feministischen Ausklammerung der Klassenfrage aus der Frauenpolitik fehlen globale Vorschläge für die Regelung der gesellschaftlichen Produktion, für die Organisation der Arbeit.

Eine Frauenbewegung ohne Einbindung in das sozialistische Projekt wird, so denke ich, sich relativ schnell selbst blockieren. Im Marktprojekt – so nenne ich jetzt unsere Gesellschaftsordnung –, das Krise, Kriege und Arbeitslosigkeit in Kauf nimmt, ist die Frauenunterdrückung sicher verankert. Das sozialistische Projekt ist immer noch das einzige, welches in seinem Vorschlag zur Regelung des gesellschaftlichen Lebens eine gemeinschaftliche, selbstbestimmte, bedürfnisorientierte, planvolle und damit herrschaftsfreie Produktion vorsieht. Von daher ist letztlich die Frauenbefreiung ohne Menschheitsbefreiung ebenso wenig möglich wie umgekehrt.

5.

Der Aufruf, dass Frauen im Rahmen des sozialistischen Projektes handeln sollten, kann nicht meinen, dass sie sich umstandslos in die vorhandenen Organisationen integrieren könnten, um dort die Frauenfrage zugleich mit der Klassenfrage zu lösen. So zu denken setzt voraus, dass sich beide Unterdrückungen der gleichen Ursache verdanken, statt sie ineinander verschränkt aufzufassen. Sexismus und Profit können zusammenarbeiten, gehorchen jedoch unterschiedlichen Logiken. Ferner können die Frauen als Subjekte nicht so umstandslos in eine Politik, eine Organisation, die von Männern dominiert ist, sich integrieren. Männer bauen ihre Identität um die Arbeit; eine Politik, die von der Arbeit ausgeht, entspricht von daher ihrem Selbstverständnis. Anders die Frauen: Sie bauen ihre Identität um die Familie, einen Ort, der zugleich Bewegungsform kapitalistischer Widersprüche ist und die patriarchalische Ordnung immer wieder reproduziert. So kann man sagen, dass die Frauen als Ungleichzeitige in die Politik kommen: Sie kommen von einem anderen Ort, ökonomisch und politisch. Zum Teil hängen sie noch in Feudalbanden, sind unmittelbar persönlich abhängig von ihren Männern. Auch ihr Bezug zur Welt, den sie über ihre Männer sich denken, ist in dieser Weise noch weitgehend feudal zu nennen. Im übrigen sind auch die Männer in den Organisationen nicht ausschließlich begeistert von der Frauenbefreiung. (…)

Es gibt eine Unzahl von Gründen, die die Frauenbefreiung und das Interesse der Männer gegeneinandersetzen: Männer verlieren die bequeme Arbeitsteilung. Der Kampf um Arbeitsplätze wird härter. Zu Hause wird es rauher: Da ist das Kinderproblem, die psychische Geborgenheit, das gemachte Bett, die gestopften Söckchen. Wer kocht, wer bäckt? Wo bleiben die Wohlgerüche des Hauses? Wo kann man ausspannen? Wer macht das Funktionieren weicher? Selbst das Erobern, der eingeübte Flirtdiskurs geben nicht mehr die gewohnte Sicherheit. Die Konfliktverarbeitungsmuster setzen im Durchschnitt voraus, dass man einen Ort hat, an dem keine Konkurrenz stattfindet, an dem man ernst genommen wird und getröstet, ohne dafür Leistungen erbringen zu müssen, an dem nichtige Gespräche stattfinden können usw. – Dies alles gilt im wesentlichen für Männer – Frauen leisten in diesem Zusammenhang, was in der Frauenbewegung Beziehungsarbeit genannt wurde.

Aus diesem Zusammenhang von Frauenunterdrückung und weiblicher Identität folgt meines Erachtens, dass Frauen in eigenständigen autonomen Frauenorganisationen zu politischen Subjekten im Kampf um ihre eigene Befreiung werden müssen. Die Einbindung dieser autonomen eigenständigen Frauengruppen und -organisationen in das sozialistische Bündnis scheint mir ebenso notwendig wie schwierig zu sein. Sie verlangt Bündnisfähigkeit auf der Seite der Frauengruppen ebenso wie auf der der vorhandenen Organisationen der Arbeiterbewegung. So ist es zum Beispiel den Frauen als selbstbewussten politischen Subjekten nicht länger zuzumuten, dass die Vorstände, Funktionärsebenen, Komitees, Redaktionen usw. fast zu hundert Prozent aus Männern bestehen. Erforderlich ist eine innere Umwandlung der patriarchalischen Organisationen. (Das muss zum Beispiel für die DKP nicht schwierig sein, da – wie ich höre – schon vierzig Prozent der organisierten Mitglieder weiblich sind.) Die Kategorie der doppelten Unterdrückung ist für die Frauen schmerzlich wirksam auch bei ihrer Befreiung. Dieser Kampf um Befreiung muss ein doppelter sein, verlangt eine doppelte Organisierung: in den Organisationen der Arbeiterbewegung ebenso wie in der autonomen Frauenbewegung.

Fußnoten

  1. 1 Friedrich Engels: Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats, 1884, in: MEW 21, S. 68
  2. 2 Karl Marx/Friedrich Engels: Manifest der Kommunistischen Partei, 1848, in: MEW 4, S. 468
  3. 3 Ebd., 479

Frigga Haug, Jg. 1937, ist Psychologin und Soziologin. Sie war bis 2001 Professorin für Soziologie an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik und ist Redakteurin und Mitherausgeberin der Zeitschrift Das Argument und des Historisch-Kritischen Wörterbuchs des Marxismus, Kogeschäftsführerin des Argument-Verlags und Ehrenvorsitzende des Berliner Instituts für kritische Theorie (­InkriT). Haug ist seit ihrer Gründung Mitglied in der Partei Die Linke. Sie gilt als wichtigste deutschsprachige Theoretikerin des marxistischen Feminismus.

Frigga Haug: Selbstveränderung und Veränderung der Umstände. Argument-Verlag, Hamburg 2018, 352 Seiten, 24 Euro

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