-
28.06.2018
- → Feuilleton
Liebe in Bremen
Die Liebe sei »die größte Kraft, die alles schafft«, haben Laibach Ende der 80er Jahre gesungen, und Ton Steine Scherben zu Beginn des Jahrzehnts: »Liebe, was ist das? Das ist das Leben in der Stadt«. Der größte Kitsch bei Bild sind die Liebe-ist-Sinnspruch-Cartoons von Kim Casali seit Mitte der 70er Jahre. »What Is Love? Von Amor bis Tinder« heißt nun eine Ausstellung in der Kunsthalle Bremen, die am 7. Juli eröffnet wird. Es soll um unterschiedliche Spielarten von Liebe und Nähe gehen, heißt es. Werke von Pablo Picasso, Tom Wood oder Nan Goldin treffen auf aktuelle Kunstexperimente mit Dating-Apps wie Tinder. Geht bis zum 21. Oktober. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
