-
25.06.2018
- → Ausland
Regierungsbildung im Irak geht voran
Nadschaf. Der scheidende Ministerpräsident Haider Al-Abadi und der schiitische Prediger Moktada Al-Sadr wollen bei der Bildung einer neuen Regierung im Irak zusammenarbeiten. Nach dreistündigen Gesprächen in Nadschaf veröffentlichten sie am Samstag eine gemeinsame Erklärung, in der sie ihren Willen zu einer zügigen Regierungsbildung bekundeten. Dafür sollten konfessionelle Streitigkeiten überwunden werden.
Al-Sadrs Bündnis »Marsch für Reformen«, an dem auch die Irakische Kommunistische Partei beteiligt ist, war bei den Wahlen stärkste Kraft geworden, ist jedoch auf Koalitionspartner angewiesen. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
