Aus: Ausgabe vom 23.06.2018, Seite 14 / Feuilleton

Nachschlag: Glibber

Hier und heute | Do. 16.15, WDR

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Auch in der Nord- und Ostsee treten Quallen auf. Die Meeresbewohner haben nicht nur Fans

Noch so eine Laune der Schöpfung: kein Herz, kein Hirn, keine Knochen, keine Gelenke. Am liebsten schwimmen sie mit dem Strom. Bei Nesseltieren nennt man das eine Lebensphase. Als glibbriger Haufen im Sand machen sie nicht viel her, unter Wasser dagegen tüchtig Ballett. Sex ist nicht drin, Massenvermehrungen sind es dagegen schon. Wasserratten ruinieren die Medusen dann schnell mal den Malle-Trip. Verena Meis, »normalerweise« Literatur- und Theaterwissenschaftlerin an der Düsseldorfer Uni, machte aus einer solchen Erfahrung mit den schwankenden Gestalten ihre neue Leidenschaft. »Die Quallenforscherin« – man sieht es ihr nicht an – hat im roten Sessel des NRW-Nachrichtenmagazins Platz genommen. »So faszinierend«, schleimt sich Moderator Sven Kroll bei seinem Studiogast an. Ein paar Begeisterungsausbrüche später sind deren Lieblinge dann optisch doch »nicht gerade die sympathischsten«. Muss ihm so rausgerutscht sein. Selbst ein Bild machen kann man sich im Aquarium Berlin, wo sieben Arten wabern. (pst)

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