-
16.06.2018
- → Inland
Landesminister fordern »Lebensmittelampel«
Berlin. Die für den Verbraucherschutz zuständigen Minister der Bundesländer haben die Einführung eines »Ampelsystems« zur Kennzeichnung des Zucker-, Fett- und Salzgehalts von Lebensmitteln gefordert. Für die Kunden müsse »schnell und einfach erkennbar sein, welche Nährwerte in dem Produkt stecken«, damit sie eine bewusste Kaufentscheidung treffen könnten, sagte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am Freitag. Ein Antrag aus der Hansestadt verfolge genau das Ziel, diese »Ampelkennzeichnung« einzuführen. Einen entsprechenden Beschluss fassten die Vertreter der Länder auf ihrer Fachministerkonferenz, die am Freitag in Saarbrücken zu Ende ging. Die »Lebensmittelampel« wird seit Jahren von Verbraucherschutzorganisationen wie etwa Foodwatch gefordert. Die Industrie hatte sich bisher immer dagegen ausgesprochen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!