Aus: Ausgabe vom 13.06.2018, Seite 7 / Ausland

Irak: Verdächtige nach Brand in Lager

Bagdad. Nach dem Brand in einem Lager mit ausgefüllten Stimmzetteln im Irak sind vier Menschen festgenommen worden. Es handele sich um drei Polizisten und einen Mitarbeiter der Wahlkommission, teilte der Sprecher der zuständigen Justizbehörde, Abd Al-Sattar Bairakdar, am Montag mit. Sie stünden unter Verdacht, an der »kriminellen Brandstiftung« beteiligt gewesen zu sein. Das Feuer war am Sonntag in Bagdad in dem Lager ausgebrochen, in dem die Stimmzettel für den östlichen Hauptstadtbezirk gelagert waren. Wegen Betrugsvorwürfen hatte das irakische Parlament am Mittwoch vergangener Woche eine Neuauszählung der rund zehn Millionen Stimmen beschlossen. (AFP/jW)

Das junge Welt-Sommerabo

Lesen Sie drei Monate die gedruckte Ausgabe der Tageszeitung junge Welt! Das Abo kostet 62 Euro statt 115,20 Euro und endet automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Dazu erhalten Sie das Buch »Marx to go« aus dem Verlag Neues Leben. Dieses Angebot ist nur bestellbar bis 24. September 2018.

Mehr aus: Ausland
  • USA und Nordkorea streben eine umfassende Entnuklearisierung der Koreanischen Halbinsel an
    Rainer Werning
  • Das britische Unterhaus diskutiert Ergänzungsanträge zum EU-Austrittsgesetz. Die Regierung steht unter Druck
    Christian Bunke, Manchester
  • Argentiniens Fußballverband sagt nach Drohungen gegen Messi Testspiel gegen Israel in Jerusalem ab
    Gerrit Hoekman
  • Philippinen: Bekannter Stammeskrieger und Widerstandskämpfer streckt die Waffen. Indigene sagen, Kampf ist nicht vorbei
    Thomas Berger
  • Madrid will Flüchtlinge von »Aquarius« aufnehmen. Zuvor ertranken noch Menschen vor Spaniens Küste
    Carmela Negrete