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Kiew erfindet einen Journalistenmord

Kiew. Gut zwei Wochen vor Eröffnung der FIFA-WM in Russland hat die Ukraine einen makaberen Coup inszeniert. Angeblich sei er am Dienstag ein »kremlkritischer« Journalist ermordet worden. Prompt machte Ministerpräsident Wolodimir Groisman Moskau dafür verantwortlich. »Ich bin überzeugt, dass die russische totalitäre Maschinerie ihm seine Ehrlichkeit und Prinzipientreue nicht verziehen hat«, schrieb Groisman auf Facebook.Der im ukrainischen Exil lebende Journalist Arkadi Bab­tschenko sei angeblich am Dienstag vor seiner Kiewer Wohnung erschossen worden. Darauf hatte Russlands Außenminister Sergej Lawrow gekontert: Es sei traurigerweise Mode geworden, nach solchen Vorfällen sofort Russland zu beschuldigen. Am Mittwoch nachmittag gab der ukrainische Geheimdienst SBU zu, dass Babtschenko noch lebe und führte ihn auf einer Pressekonferenz vor. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.05.2018, Seite 15, Medien

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