EU-Haushalt sieht Kürzungen im Osten vor
Brüssel. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger will in der nächsten Etatperiode mehr EU-Geld in strukturschwache Mittelmeerländer wie Italien pumpen – zu Lasten Osteuropas. Die bisherigen Hauptempfänger in Osteuropa hätten die Unterstützungen richtig eingesetzt, sagte Oettinger am Dienstag im Europaparlament in Strasbourg. Die Slowakei, das Baltikum oder Polen seien wettbewerbsstärker geworden. Andere Länder, die in den letzten Jahren länger in der Stagnation gewesen seien, bekämen dann mehr Geld. Der Haushaltsentwurf sieht eine Kürzung der Finanzmittel für Landwirte und für die Förderung von strukturschwachen Regionen jeweils um etwa fünf Prozent vor. (Reuters/jW)
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