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Keine Klarheit zu Giftgaseinsatz in Syrien

Den Haag. Die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) hat den wahrscheinlichen Einsatz von Chlorgas bei einem Angriff in Syrien im Februar bestätigt. Am 4. Februar sei mit hoher Wahrscheinlichkeit Chlorgas in Sarakib in der nordwestlichen Provinz Idlib eingesetzt worden, teilte die OPCW am Mittwoch in Den Haag mit. Das habe die Untersuchung des eigenen Expertenteams ergeben. Die Experten hätten in zwei Zylindern Spuren von Chlorgas gefunden, heißt es in dem Bericht. Außerdem stützen sie sich auf Zeugenaussagen und Bodenproben. Die OPCW äußerte sich allerdings nicht zu den Verantwortlichen des Angriffs. Dazu hat sie kein Mandat. Der Bericht der Organisation zum angeblichen Einsatz von Chemiewaffen im April im syrischen Duma ist noch nicht veröffentlicht worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.05.2018, Seite 1, Ausland

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