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Kompromiss bei Berliner Feuerwehr

Berlin. Wie die Senatsinnenverwaltung am Montag letzter Woche mitteilte, haben sich die zuständigen Gewerkschaften – Verdi, Gewerkschaft der Polizei (GdP) und Deutsche Feuerwehrgewerkschaft (DFeuG) – am selben Tag mit dem Berliner Senat auf einen Kompromiss für die Feuerwehrleute in der Hauptstadt verständigt. Letztere beendeten daraufhin ihre Mahnwache vor dem Roten Rathaus. Dort hatten sie seit Ende März Tag und Nacht ausgeharrt, um unter dem Motto »Berlin brennt« auf den gravierenden Personal- und Ausrüstungsmangel in den Feuerwachen aufmerksam zu machen (siehe jW vom 9. April). Nach Angaben des Senates wurde die Wochenarbeitszeit zum 1. Mai von 48 auf 44 Stunden reduziert. Die Dienste sollen in einem Zwölf-Stunden-Schichtrhythmus absolviert werden. Dieser ist jedoch bei den Beschäftigten unbeliebt, da sie hierdurch zwar weniger lange am Stück arbeiten, aber häufiger zum Dienst antreten müssen. Erhöht wird auch die Feuerwehrzulage. Sie wird rückwirkend zum 1. Januar auf 133,75 Euro und somit auf Bundesniveau angehoben. Überstunden sollen bis zu einer Höhe von 480 Stunden pro Jahr ausbezahlt werden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2018, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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