-
08.05.2018
- → Ausland
IS tötet Kandidaten vor Parlamentswahl im Irak
Mossul. Vor der Parlamentswahl am Sonnabend im Irak ist einer der sunnitischen Kandidaten getötet worden. Faruk Sarsur Al-Dschuburi sei in seinem Haus nahe der nordirakischen Stadt Mossul erstochen worden, teilte die Polizei am Montag mit. Die Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) erklärte, einer ihrer Anhänger habe den Mann getötet, meldete aber, der Kandidat sei erschossen worden. Er sei ein »Ungläubiger« gewesen, weil er zur Wahl angetreten sei. Die mittlerweile in abgelegene Wüstenregionen abgedrängte IS-Miliz hatte im April mit Anschlägen bei der Parlamentswahl am 12. Mai gedroht und alle Sunniten zum Boykott der Abstimmung aufgerufen. (dpa/AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!