-
05.05.2018
- → Ausland
Washington: US-Truppen in Südkorea bleiben
Washington. Das Weiße Haus hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach US-Präsident Donald Trump die Möglichkeiten für eine Reduzierung des Militärs in Südkorea ausloten lässt. Ein entsprechender Beitrag in der New York Times sei »völliger Unsinn«, sagte der Nationale Sicherheitsberater im Weißen Haus, John Bolton. Derzeit sind rund 28.500 Soldaten in Südkorea stationiert. Der Staatschef der Demokratischen Volksrepublik Korea, Kim Jong Un, hatte in früheren Äußerungen erklärt, ein US-Truppenabzug sei Vorbedingung für Friedensgespräche. Er sei jedoch dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In zufolge inzwischen davon abgekommen. Die New York Times hatte am Freitag berichtet, Trump habe das Pentagon beauftragt, Optionen auszuloten, wie und ob die Zahl der Soldaten reduziert werden könne. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!