Zum Inhalt der Seite

OPEC-Rechnung geht auf

Frankfurt am Main/London. Die Weltmarktpreise für Erdöl haben am Donnerstag angesichts gemeldeter rückläufiger US-Bestände und der offenbar funktionierenden Förderbremse des OPEC-Kartells (Organisation der Erdöl exportierenden Länder) und Russlands weiter zugelegt. Außerdem sorgte ein Bericht über die Preisvorstellungen Saudi-Arabiens für zusätzliche Nachfrage. Insider hatten der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, dass der »weltgrößte Ölexporteur« (erst) mit einem Preis von 80 bis sogar 100 Dollar je Fass (Barrel; 159 Liter) zufrieden sei.

In der Nordsee gefördertes Öl der Sorte Brent verteuerte sich um 1,6 Prozent auf 74,63 Dollar. So viel musste seit November 2014 nicht mehr dafür bezahlt werden. Das US-Leichtöl WTI kostete mit 69,50 Dollar 1,5 Prozent mehr und war damit so teuer wie zuletzt im Dezember 2014. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!