Aus: Ausgabe vom 17.04.2018, Seite 4 / Inland

Verwahrlostes Haus in Berlin zwangsgeräumt

Berlin. Die Verwaltung des Berliner Bezirks Mitte hat am Montag morgen ein Haus im Stadtteil Wedding vollständig räumen lassen. Dies sei »als Maßnahme der Gefahrenabwehr« und zum Gesundheitsschutz zwingend erforderlich, erklärte der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Gesundheit, Ephraim Gothe. Gegenüber dem Eigentümer sei das Gebäude in der Kameruner Straße für unbewohnbar erklärt worden. »Das waren hier mafiöse Mietverhältnisse, die nicht tragbar waren. Hier wurden Wohnungen illegal (...) vermietet«, sagte der Betreiber des Cafés im Wohnhaus der Berliner Zeitung (Onlineausgabe) am Montag. Der Eigentümer stehe in dem Ruf, seine Objekte verkommen zu lassen. (dpa/jW)

Das junge Welt-Sommerabo

Lesen Sie drei Monate die gedruckte Ausgabe der Tageszeitung junge Welt! Das Abo kostet 62 Euro statt 115,20 Euro und endet automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Dazu erhalten Sie das Buch »Marx to go« aus dem Verlag Neues Leben. Dieses Angebot ist nur bestellbar bis 24. September 2018.

Mehr aus: Inland
  • CDU/CSU-Fraktion distanziert sich von französischen Plänen zur Ausweitung der Euro-Zone
  • 442 Behälter mit radioaktivem Abfall müssen »nachbehandelt« werden
  • Landräte und Oberbürgermeister gewählt. Die Linke vor ungewisser Zukunft
    Jan Greve
  • Frankfurt am Main: Tagung über Umgang Deutschlands mit Genoziden an Kurden und Jesiden
    Gitta Düperthal
  • Hartz-IV-Bezieher immer länger ohne Job. Linke beklagt Stillstand bei der Arbeitsmarktpolitik
    Susan Bonath