Aus: Ausgabe vom 16.04.2018, Seite 14 / Feuilleton

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht

Als Peter Miller dem Kriegsverbrecher Eduard Roschmann nachzuspü
Als Peter Miller dem Kriegsverbrecher Eduard Roschmann nachzuspüren beginnt, ist sein Leben in Gefahr: »Die Akte Odessa«

Raubkatzen

Heimliche Jäger

Die zweite Folge des BBC-Zweiteilers gibt einen tieferen Einblick in das geheime Leben der faszinierenden Tiere. Das Jagdverhalten und Familienleben der meisten Katzen ist schwer zu beobachten und noch schwerer zu filmen. Besonders geheimnisvoll und bisher wenig erforscht sind dabei die Kleinkatzen, wie etwa die Schwarzfußkatze. Und BBC macht das einfach gut.

Das Erste, 20.15 Uhr

Die Akte Odessa

Fiktiver Thriller nach Frederick Forsyth. Odessa, die »Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen«, eine Geheimorganisation in Westdeutschland, arbeitet an einem Raketenfernlenksystem, mit dem in Ägypten positionierte Raketen mit Spezialsprengköpfen Israel komplett zerstören könnten. Am 22. November 1963, dem Tag der Ermordung Kennedys, ist der Journalist Peter Miller auf der Suche nach einer Story. Per Zufall gerät er auf eine Spur. Ein alter Mann hat sich das Leben genommen. Am nächsten Tag übergibt ihm der befreundete Polizist Karl die im Zimmer des Mannes gefundenen Dokumente. Salomon Tauber, ehemaliger KZ-Insasse, berichtet darin über den SS-Offizier Eduard Roschmann, den Schlächter von Riga. Wie viele weitere Nazis war er kurz vor der Befreiung 1945 geflohen. Miller beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen und Roschmann aufzuspüren. BRD/GB 1974, Regie: Ronald Neame

Arte, 20.15 Uhr

Mythos oder Masterplan?

Die wahre Geschichte des Marshallplans

Am 5. Juni 1947 hält US-Außenminister George C. Marshall eine historische Rede: Er präsentiert Pläne zur Sanierung der europäischen Wirtschaft. Er sei davon überzeugt, dass der Aufbau eines demokratischen und friedlichen Europas nicht ohne Wirtschaftshilfe gelingen könne. Die USA haben ein großes Interesse daran, Exporte sollen die US-Wirtschaft stützen.
Der Marshallplan ist die Initialzündung des westdeutschen Wirtschaftswunders, so hat man es im Westen in der Schule gelernt. Ob Griechenlandkrise, Nahostkonflikt oder Hunger in Afrika – immer ist schnell die Rede von der Notwendigkeit eines Marshallplans. 70 Jahre nach seiner Erfindung scheint das Konjunkturprogramm das Musterbeispiel für effiziente Wirtschaftshilfe. Der Film erzählt die Geschichte des Projekts. Regie: Katarina Schickling.

Das Erste, 23.30 Uhr


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