Aus: Ausgabe vom 12.04.2018, Seite 2 / Ausland

Bild: Agustin Marcarian/REUTERS

Frauenrechte

Im argentinischen Parlament haben am Dienstag (Ortszeit) die Beratungen über eine Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen begonnen. Ein Antrag sieht vor, Abtreibungen bis zur 14. Woche uneingeschränkt zu ermöglichen. Spätere Eingriffe sollen nach Vergewaltigungen, bei Lebensgefahr für die Mutter oder schweren Missbildungen des Fötus möglich sein. Von derzeit 256 Abgeordneten haben sich öffentlich 95 für und 104 gegen den Antrag ausgesprochen, 57 halten sich die Entscheidung noch offen. Vor dem Gebäude demonstrierten Frauengruppen für das Recht auf legale, sichere und kostenfreie Abtreibungen. (Xinhua/jW)


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