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Telekom-Angebot nach Warnstreiks

Berlin/Bonn. Einen weiteren Tag in Folge haben im Arbeitskampf bei der Deutschen Telekom Tausende Werktätige vorübergehend die Arbeit niedergelegt. Verdi-Arbeitskampfleiter Peter Praikow rechnete am Donnerstag morgen mit 5.500 Teilnehmern an den bundesweiten Warnstreiks. In Berlin trafen sich Gewerkschafter und Kapitalvertreter, um über einen neuen Tarifvertrag für 62.000 Beschäftigte, Azubis und duale Studenten zu streiten. Verdi fordert 5,5 Prozent mehr Geld in einem zwölf Monate gültigen Vertrag ein. Die Telekom-Chefetage legte am Donnerstag ein erstes eigenes »Angebot« vor, das aber mit einem Plus von zwei und später 1,7 Prozent und einer Laufzeit von 28 Monaten unter der Forderung der Gewerkschaft bleibt und umgehend zurückgewiesen wurde. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2018, Seite 4, Inland

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