Zum Inhalt der Seite

BRD und Russland weiten Handel aus

Wiesbaden. Trotz der westlichen Sanktionen gegen Russland sind die Ausfuhren deutscher Unternehmen dorthin erstmals seit fünf Jahren wieder gestiegen. Sie legten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um rund 20 Prozent zu, auf einen Wert von 25,9 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Auch die Einfuhren aus Russland nach Deutschland stiegen um fast 19 Prozent auf 31,4 Milliarden Euro. Der Bundestagsabgeordnete Klaus Ernst (Die Linke) bezeichnete die Zahlen als »erfreuliche Trendwende«, bemerkte aber, dass der Handel noch nicht wieder das Niveau der Zeit vor den Sanktionen erreicht habe. Die Bundesregierung müsse ihre »unsinnige Sanktionspolitik gegenüber Russland« beenden, forderte er. »Frieden, Sicherheit und Stabilität« gebe es nur mit und nicht gegen Moskau. Das gelte auch für die Energiepolitik und den Import von russischem Gas. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.03.2018, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!