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Sieben Pforten

Der deutschsprachige Gangsterrapper Spongebozz (28) hat sich zu seiner jüdischen Herkunft bekannt. Ein antisemitischer Shitstorm sei bislang ausgeblieben, und auch ein befreundeter libanesischer Türsteherclan aus dem Ruhrgebiet halte ihm weiter die Treue, sagte Spongebozz. Dass ihn nun jeder frage, warum er sich als Jude oute und ob er damit nur Geld verdienen wolle, finde er aber schon frech: »Das fragt die Muslime ja auch keiner.« Heute erscheint Spongebozzs Autobiographie »Yellow Bar Mitzvah: Die sieben Pforten vom Moloch zum Ruhm«. Auf Youtube werden seine Stücke zigmillionenfach geklickt. Sein Debütalbum »Planktonweed Tape« (2015) verkaufte sich 70.000mal, bis die zuständige Bundesprüfstelle 15 der 16 Tracks auf ihren Index der jugendgefährdenden Medien setzte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2018, Seite 11, Feuilleton

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