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15.02.2018
Berlinale

Wo nichts gezeigt werden darf

»A Pink Tribute to Keiko Sato«: Japanische Erotikfilmklassiker in der Sektion Forum

Von Michael Streitberg
Widersprüchliches Japan. Die Pornoindustrie des Landes zählt zu den größten der Welt, und doch verbieten jahrzehntealte »Obszönitätsgesetze« bis heute die Zurschaustellung primärer Geschlechtsorgane. Pornographie muss mit entsprechenden Pixeln versehen werden. Softcore-Erotikfilme gehen unter dem Label »Pinku eiga« (Pink-Film) andere Wege. Statt draufzuhalten, wo nichts gezeigt werden darf, versuchen sich seine Macher an Werken, die mehr sind als Handlungskrücken fü...

Artikel-Länge: 3339 Zeichen

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