Zum Inhalt der Seite
Kolumbien

Kolumbien: Haftbefehl gegen ELN-Führung

Medellín. Nach dem vorläufigen Scheitern der Friedensgespräche zwischen der Regierung in Kolumbien und der linken Guerillaorganisation ELN hat die Generalstaatsanwaltschaft am Montag (Ortszeit) 27 Anführer zur Fahndung ausgeschrieben. Den Guerilleros, darunter Comandante Nicolás Rodríguez Bautista alias »Gabino«, wird Rebellion, Mord und die Zwangsrekrutierung von Minderjährigen vorgeworfen.

Ende Januar hatte die Regierung die Verhandlungen mit der ELN auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, nachdem die Rebellen eine Reihe von Bombenanschlägen auf Polizeiwachen verübt hatten, bei denen es Tote und Verletzte gab. Am Wochenende rief die Guerillagruppe einen »bewaffneten Streik« aus und sprengte Brücken, Mautstationen und Straßen. (dpa/jW)

junge Welt

Du findest junge Welt Journalismus wichtig – aber ein Abo ist (noch) nichts für dich?

Dann unterstütze uns jetzt mit einer monatlichen oder einmaligen Spende – ganz unkompliziert, ohne Verpflichtung, aber mit großer Wirkung.

Werde Teil einer engagierten Community, die die Weltsicht der Herrschenden nicht übernimmt, sondern kritisch hinterfragt. Dein Beitrag hilft uns dabei.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Danke für Deine Spende.
Sie macht junge Welt Journalismus erst möglich.
Erschienen in der Ausgabe vom 14.02.2018, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!