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Rheinmetall treibt Panzerdeal voran

Berlin. Offiziell hat die Bundesregierung eine Nachrüstung türkischer »Leopard II«-Panzer deutscher Herkunft auf Eis gelegt, doch hinter den Kulissen treibt der Rüstungskonzern Rheinmetall Medienberichten zufolge das Vorhaben weiter voran. Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks und des Magazins Stern schloss die Rheinmetall AG deswegen bereits eine Vereinbarung mit dem türkischen Unternehmen BMC – mit dem die Aktiengesellschaft langfristig zudem auf ein Joint Venture hinarbeitet. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte der Türkei die Nachrüstung der Panzer mit Schutzvorkehrungen gegen Minen und Raketen im Januar bei einem Treffen mit seinem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu in Aussicht gestellt. Nach dem türkischen Angriff auf das syrische Kurdengebiet Afrin stoppte die Bundesregierung auf öffentlichen Druck hin das Panzergeschäft vorerst. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.02.2018, Seite 1, Inland

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