Aus: Ausgabe vom 10.02.2018, Seite 6 (Beilage) / Wochenendbeilage

Vom Blauenden Kahlkopf

Ein Reisebericht

Von Ludwig Lugmeier
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Halluzinogene Nachwehen: Like, wer’s kennt

Fritz, der als Pilzsachverständiger mein Interesse für Psilocybinpilze teilt, wies mich auf ein aufgegebenes Militärgelände in der Mark Brandenburg hin. Dort habe er vor einigen Jahren den Blauenden Kahlkopf entdeckt. In den folgenden Jahren habe er ihn zwar nicht mehr gefunden, doch sei das zu erwarten gewesen. Das Mycel treibe, wie ich sicherlich wisse, oft lange Zeit keine Fruchtkörper aus. Irgendwann aber drängten sie wieder ans Licht, darauf könne man sich verlassen.

Wir beschlossen, gemeinsam nach den Pilzen zu suchen. Mitte November zogen wir los, immer so gegen sieben Uhr morgens, denn um diese Zeit war es noch dunkel. Es durfte uns nämlich niemand bemerken, das Betreten des Geländes war untersagt. Wir kletterten über eine Mauer und schritten, vorbei an verfallenen Garagen, auf einer Panzerstraße voran. Bei einer Schrotthalde warteten wir, bis es hell genug war, um nach den Pilzen zu suchen.

Der Blauende Kahlkopf zählt zu den Träuschlingsverwandten, zu denen auch der Mexikanische Kahlkopf, der Teonanacatl gehört, den die Azteken als Fleisch der Götter verehrten. Er ist an seinem schmierigen, wie braunes Leder wirkenden, kegelförmigen Hut, den ausgebuchtet angewachsenen von kastanien- bis graubraun changierenden Lamellen und dem dünnen weißlichen Velum erkennbar, verströmt Kartoffelstiegengeruch und wächst vorzugsweise auf devastiertem Gelände, wo er gerne Pflanzenreste und Totholz besiedelt.

Verrottetes Holz gab es auf dem Areal jede Menge. Und schon am dritten Tag unserer Suche entdeckten wir am Rand einer Lichtung eine Blauender-Kahlkopf-Versammlung. Wir jubelten über den Fund, schnitten die rüblingsartigen Stiele knapp über dem Erdboden ab und sahen, nur ein paar Schritte entfernt, auf modrigem Stockholz, eine weitere Familie. Als wir das Gelände verließen, hatte jeder von uns ein reichliches Dutzend der Pilze gesammelt – genug für die Reise.

Eine meiner Reisen hatte ich mit Hilfe von LSD unternommen. Sie begann in einem Haus an der niederländischen Grenze. Ich drang durch einen Spalt unter dem Daumennagel in den Arm einer Freundin, die als Medizinerin acht auf mich gab. Vom Handgelenk aus bewegte ich mich an ihrer Speiche entlang, ohne jedoch vorwärts zu kommen, denn ich schrumpfte dabei, wurde kleiner und kleiner, bis ich die Größe einer Mikrobe oder Bakterie hatte. Dabei wuchs der Arm entsprechend meiner Verkleinerung an. Bald konnte er sich mit der Milchstraße messen. Die Körperzelle, auf deren Boden ich stand, entsprach zuerst einer Scheune, dann einer Megascheune, die Hunderte Kilometer Ausdehnung hatte. Ich erinnere mich noch deutlich an die Zellmembrane. Sie bestand aus Bretterwänden mit Rupfenbespann, die sich, miteinander verwachsen, unter laminaren Strömungen bogen und wölbten – ein bedrohlicher Vorgang.

Man stelle sich vor: Abermillionen solcher Zellen! Diese Waben! Diese ungeheuren Wabenverbände! Dabei war das nur der Beginn einer Reise, in deren Verlauf ich immer tiefer in die Materie drang. Bis ich schließlich ins Innere eines Atomkerns gelangte. Ein entsetzlicher Zustand! Ich verlor jeglichen Halt, es gab kein Unten, kein Oben, der Unterschied zwischen Innen und Außen verschmierte, wonach ich auch griff, meinen Kopf, meine Beine, der Griff ging ins Leere, ich fand nirgendwo Halt, ich war im Begriff mich in Staub aufzulösen, in feinsten Partikelchenstaub.

Würde der Verzehr des Blauenden Kahlkopfs zu ähnlichen Erfahrungen führen? Die Vorstellung beunruhigte mich, denn so interessant jene Reise auch war, Vergnügen hatte sie nicht bereitet. Im Gegenteil. Kalt war sie gewesen, kälter als man es sich vorstellen kann, kalt wie es sein wird, wenn die Sonne verglüht ist, ich schlotterte noch lange danach an sämtlichen Gliedern. Und voller Gefahr.

So war mir, aus dem Mikrokosmos in die gigantischen Räume des Weltalls geschleudert, in einem Galaxiennest eine Dämonin entgegengetreten. In enges, schwarzes Leder gekleidet, führte sie eine geflochtene Peitsche mit sich, eine Nilpferdpeitsche, die als Knauf ein metallener Hundekopf zierte, Metall, doch lebendig, denn aus aufgerissenem Maul brüllte mir das Vieh sein hasserfülltes Gebell ins Gesicht. Hingegen war der Schädel der Dämonin aus Hartholz gehauen, mit stählernen Noppen als Augen, so furchterregend, dass ich, um ihr zu entkommen, in den Zustand des Bewusstseins zurückwechseln musste. Was ohne Mühe gelang. Du bist nur im Kopf unterwegs, sagte ich mir, und schon befand ich mich wieder im Haus an der Grenze.

Würde mir dies auch während der anstehenden Reise gelingen? Fritz, der die Wirkung des Blauenden Kahlkopfes kannte, versicherte, dass solche Reisen angenehm wären, angstfrei und beileibe nicht kalt. Vielleicht, dass mich zu Beginn ein Zucken befiele, ausgelöst durch visuelle Irritationen, durch Lichterscheinungen, wie sie John Dee, der Engelsmagier am Hof Rudolf II., beschrieb, doch sei keineswegs zu befürchten, ich verhakte mich unterwegs, bliebe hängen, käme nicht mehr zurück oder die Wirkung der Droge setzte sich nach der Reise fort, wie es einem seiner Bekannten geschah, den, nachdem er LSD eingenommen, wochenlang eine Hyäne verfolgte.

Wie ich meinem Traumjournal entnehme, aß ich die Pilze mit Joghurt und Früchten vermengt am Heiligen Abend um 19.30 Uhr. Auf dem Bett ausgestreckt, neben meiner vollgefressenen Katze – ich hatte ihr zur Bescherung weiße Mäuse geschenkt –, hörte ich aus der Nachbarwohnung Weihnachtsmusik, jedoch so gedämpft, dass sie nicht störte. Mein Blick fiel aus dem Schlafzimmerfenster durch das kahle Geäst eines Ahornbaumes auf eine von der Straßenbeleuchtung gelb angestrahlte Fassade mit drei Reihen Fenstern und das verschneite Dach eines niedrigen Backsteingebäudes, über dem, in etwa zweieinhalb Kilometer Entfernung, die roten Hindernisfeuer des Fernsehturms am Alexanderplatz blinkten.

Während ich der Lichterscheinungen harrte, blätterte ich in einem Bändchen Gedichte, von denen eines bald den Begriff für die Erscheinungen beitragen sollte. Es stammte von dem 1991 in der Heil- und Pflegeanstalt Gugging verstorbenen Dichter Ernst Herbeck.

Im Herbst da reiht der Feenwind

da sich im Schnee die

Mähnen treffen

Amseln pfeifen heer

im Wind und fressen

Nach circa 45 Minuten setzte im Schlafzimmer eine atmosphärische Unruhe ein, gerade, als würden Luft und Licht durcheinandergewirbelt. Das Zucken, das mich befiel, entstand im Plexus solaris, griff über auf Arme und Beine und wurde so stark, dass mein Körper wie ein Fisch auf dem Trockenen sprang. Indes Lichtschweife durch das Schlafzimmer schossen, wozu eine Stimme, meine eigene Stimme, die aber so hohl und fremdartig klang, als ob sie aus einem Lautsprecher dröhnte, wiederholt kommentierte: »Da sind ja die Mähnen! Kein Zweifel, da sind sie, die Mähnen.« Nach wenigen Minuten – noch war das Zeitgefüge stabil – stülpte sich eine gläserne Haube, ähnlich der des einst von der Messerschmitt AG hergestellten Kabinenrollers, über den sternübersäten nächtlichen Himmel, die Hindernisfeuer, welche von der Antenne des Fernsehturms blinkten, die Fassade und das verschneite Dach gegenüber, auch über Zimmer und Bett, kurzum: über sämtliche Phänomene der von mir erfassbaren Welt, zu der ich auch selber gehörte, mein Bauch, meine Beine, die Hände, mein Kopf und mit dem Kopf die Phantasmagorien und Gesichte, welche aus dem Dunkel ferner Vergangenheit traten.

Wie bei einer Überblendung im Film überlagerte alsbald eine Wüstenlandschaft das verschneite Dach des Backsteingebäudes, indes der Himmel eine Helle gewann, als ginge der Mond auf. Die Wüste zog sich mehrere Male zurück, verschwamm und verschlierte, löste sich beinahe auf, schien nur noch eine Fata Morgana, ein verschleiertes Trugbild, so dass Fassade und Dach wieder Vormacht erlangten, wurde aber schließlich so dominant, dass ich die Fähnchen zu erkennen vermochte, die der Wind über die Dünen und Sandwehen blies. Endlich blieb nur noch ich selber zurück, allerdings nicht neben meiner Katze im Bett, sondern in einer Barke, die mit dem Nil trieb, so träge, als wäre die Zeit ein faules Gewässer. Am Bug standen tote Ägypter, in Binden gewickelt, die Augen weiß ins Leere gerichtet.

Wurde der Tempel von Theben einst tatsächlich von Löwen bewacht? Dann sah ich nun die Raubkatzen wieder. Sie lagerten nämlich vor der Sphingenallee, gähnten, zuckten mit den Ohren und verscheuchten mit den Schwänzen die Fliegen. Die Statuen vor dem Pylon schliefen hingegen ihren steinernen Schlaf, aus denen sie auch die Lautsprecherstimme nicht zu wecken vermochte, welche krächzend erklärte: »Dies sind Pharaonen.« Das hunderttorige Theben selbst lag verlassen, kein Mensch weit und breit, kein Hundegebell, kein Vogelgezwitscher – hätte nicht die Stimme verkündet: »Wir sind bei den Toten«, die Nekropole wäre ertrunken in Stille.

Woraus die Gesichte erwuchsen? Antwort gibt eine der Pyramiden von Gizeh, welche sich in unmittelbarer Nähe zur Anlegestelle befand, an welcher ich und die Toten an Land gehen sollten. Doch schon während der Fahrt auf dem Strom, wobei sich die Strecke von Theben nach Gizeh gewaltig verkürzte, sie schnurrte zusammen, als spulte die Geographie auf, eilte dem Seherblick die Lautsprecherstimme voran. Erst nachdem sie verkündet hatte: »Das sind die Löwen von Theben« oder: »Das sind die Pyramiden von Gizeh«, gewannen jene Gestalt, gerade als brächte sie die Stimme hervor, ja, als seien sie die Materialisierung der Stimme oder besser der Sprache. Zeigen sollte dies der Zugang zur Pyramide, das Loch, welches den Schlussstein ersetzte, denn es entstand aus dem Vokal, den das Wort Loch in sich trägt.

Angelangt am Fuß der Pyramide, verharrten die toten Ägypter bewegungslos auf der Stelle, was die Lautsprecherstimme so kommentierte: »Jetzt stehen die toten Ägypter vor der Pyramide und kommen nicht rein«, wobei die Stimme das O von »toten« stark überdehnte, mit der Folge, dass es in den Toten zu drängen begann. So bedurfte es nur noch des Startschusses »doch!«, und schon setzten sie sich in Bewegung, und als die Stimme dann auch noch kommentierte: »Jetzt steigen sie hoch«, stiegen sie zur Pyramidenspitze empor, wo sie wieder verharrten, weil ihnen das Pyramidion den Zugang versperrte, bis die Stimme das Loch schuf: »Doch die Pyramide hat oben ein Loch.« Der Vokal wurde also zum Loch, und die toten Ägypter, ich sah es von unten, stiegen hinein und verschwanden.

Und ich?

War die Lautsprecherstimme ursprünglich meine eigene Stimme gewesen, fremd zwar und dröhnend, entsprang sie nun einem an die gläserne Haube gesetzten hölzernen Kasten, der ihr einen Klang verlieh, als klopfte jemand gegen ein Becken. »Jetzt steigt er hoch«, tönte sie, wobei sie das O schon zu dehnen begann, und da ich mich dem widersetzte: »Steig hoooch!« befehlend und laut, – »Steig hoooch!« –, so laut, dass die gläserne Haube in Gefahr geriet, zu zerspringen. Es sei, ich gehorchte. Das tat ich denn auch. So stieg ich, von Quader zu Quader, die Pyramide empor, bis ich die Spitze erreichte, wo das Loch, die Öffnung zu einem Schacht, der eng und steil ins Innere abfiel, mich in sich hinein sog.

Von der folgenden Rutschpartie weiß ich nur zu berichten, dass ich mich festhalten wollte und mit den Füßen zu bremsen versuchte, vergebens, der Sog war zu stark, und die Specksteinreliefs an den Wänden, Fabeltiere und Fratzen, waren zu flach, um daran Halt zu gewinnen. Ich sauste hinab, schneller und schneller, stürzte in eine Schwärze, die keine Zeit kennt, weshalb ich auch nicht zu erinnern vermag, wie lange ich mich im Pyramideninneren aufhielt, Minuten nur oder Äonen, und was dort geschah, so etwas geschah, und ob der Schacht, wie ich vermute, in die Totenkammer eines Pharaos führte. Als ich zu mir gelangte, lag ich wieder im Bett. Es war 21.35 Uhr.

Hätte ich dieses Erlebnis zu protokollieren versäumt, könnte ich es schwerlich erinnern, denn mit Gesichten verhält es sich wie mit Träumen: Sie sind aus sympathetischer Tinte geschaffen. Beim Erwachen noch deutlich vor Augen, erlöschen sie rasch, manchmal bereits nach Sekunden, so dass sie, wenn man sie nicht notiert, für immer verschwinden. Neugierig auf das, was mich als nächstes erwartet, fehlte mir die Geduld für Vermerke über die weiteren Stationen der Reise. Deshalb weiß ich darüber so gut wie nichts zu berichten. Einmal noch ein Notat – 22.50 Uhr: Kamtschatka –, doch mehr als eine verschneite Landschaft tut sich nicht auf.

Bald nach Mitternacht näherte sich die Reise dem Ende. Unruhe befiel mich. Die Imaginationen dünnten aus zu Gespinsten, durch welche wieder die Hindernisfeuer des Fernsehturms blinkten. Als die Lautsprecherstimme ihr Dröhnen verlor, schossen erneut die Mähnen durchs Zimmer. Gesichte bekam ich kaum noch zu fassen. Wenn ich doch welche griff, so nur in Fetzen, weshalb ich resigniert konstatierte: Jetzt kommen die Nachwehen, halluzinogene Nachwehen, nicht mehr. Was zwar richtig, doch voreilig war, denn die Nachwehen nahmen alsbald Gestalt an.

Ahnte ich, dass das Schlafzimmer zu klein sei für die folgende Präsentation? Faltete es sich deswegen auf? Gerade als hätte ein Zauberer die Hände im Spiel, so klappten auf einmal die Wände nach außen, richteten sich auf, klappten wieder nach außen, wodurch sich das Zimmer in einen vornehmen Saal wandelte, von dessen getäfelter Decke ein vielarmiger Kristallüster hing, dessen unruhiges Licht eine erotisch gespannte Atmosphäre bewirkte. Mit der Verwandlung des Zimmers bildete sich zugleich ein Laufsteg heraus, der, an einer Reihe Polstersessel vorbei, quer durch den Saal zum Wohnzimmer führte, auf den nun die Nachwehen traten, weibliche Wesen, Modelle von überirdischer Schönheit, die in wiegendem Gang Kostüme vorführten, Kostüme von einer Delikatesse und Feinheit, wie sie nur ein Schneidermeister der Luft zu fertigen weiß und die zu beschreiben ein Unterfangen wäre, als versuchte man, mittels Eisenbahnschienen einen Schleier zu weben.

Von der Schönheit der Gesichte gebannt, trat ich näher zum Laufsteg, wo mich sogleich Damen umringten, welche die Nachwehen durch Lorgnetten taxierten und bedauerlich seufzten, denn verglichen mit ihnen, waren sie Vogelscheuchen und ihre Garderoben hässliche Fetzen. Musik setzte ein, Wiener Lieder und Walzer, intoniert von einer Kapelle, die schemenhaft hinter einem vor der Fensterfront ausgespannten Vorhang erschien, durch welchen gelegentlich auch die Hindernisfeuer des Fernsehturms blinkten, Anzeichen, dass der Blauende Kahlkopf an Wirkung verlor und die halluzinogenen Nachwehen in Kürze entschwänden. Um sie zu ergründen, musste ich mich beeilen.

Eine der paradierenden Nachwehen, wie eine Siamkatze so schön, hielt vor mir inne, gerade als sei sie bedacht, meine Neugier zu stillen, worauf ich so nah an den Laufsteg herantrat, dass ich sie zu erreichen vermochte, mit beiden Händen ihre Taille umfasste und sie an ihr hinabgleiten ließ, um das Kostüm in die Höhe zu raffen, so dass sie bis zum Nabel nackt vor mir stand. Dabei offenbarte sich die Textilie als ein durch verhakte Trümmerchen von Konsonanten gebildeter Feinstoff, so zart und empfindlich, dass er auf meinen Händen wie Schneeflocken schmolz. Auch Beine und Hüfte waren aus solchen Teilchen gefügt, auch der Nachwehe annamitisches Katzengesicht, nur dichter und fester.

Ein makelloses Lebewesen der Sprache. Ein feminines Konsonantenpartikelpoem. Wie es sich darbot! Wie es die Beine spreizte und den Unterleib wölbte! Unberührt meinen Händen entgegen, die es begutachteten, die elastischen Brüste unter dem Hauch von Kostüm, den Nabel, die Schenkel, das Geschlecht, dessen Lippen auf den Kuppen meiner Zeigefinger und Daumen feinen grauen Staub hinterließen, wie von Schmetterlingsflügeln. Und doch: ein Mischlebewesen, eine Chimäre. Dies zeigte sich, als ich vorsichtig das Geschlecht öffnete und in das Innere der Nachwehe blickte, eine organlose Höhlung, die aufgrund des den Rücken durchdringenden Lichtes kalt und fischblutrosa erschien, in welchem sich an Stelle der Wirbelsäule eine Rückengräte abzeichnete. Keine Frage: Vor mir stand eine Nixe.

Ludwig Lugmeier, geboren 1949 in Kochel am See in Oberbayern, lebt seit 1996 als freier Autor in Berlin. Veröffentlichte Romane, Gedichte, Erzählungen, Rundfunkfeatures, Reportagen und Essays, zuletzt im vergangenen Jahr »Die Leben des Käpt’n Bilbo. Faktenroman« (Verbrecher-Verlag).

An dieser Stelle erschien von ihm in der Ausgabe vom 18./19.11.2017 »Ankunft«.


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