Aus: Ausgabe vom 27.01.2018, Seite 6 (Beilage) / Wochenendbeilage

Der dritte Fan

Teil zwei und Schluss

Von Stefan Wimmer
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Ich justierte das Mikrophon, räusperte mich und absolvierte einen der besten Auftritte, den ich je hatte. Ich ließ eine Pointe nach der anderen in die Luft steigen, ahmte Tierstimmen nach, ruderte mit den Armen, imitierte Satan, zog schauerliche Grimassen und musste streckenweise so laut über meine eigenen Gags lachen, dass ich fast vom Stuhl auf den Boden geplumpst wäre. Ich erzählte die ganze Saga – die Saga der mexikanischen »Upper crust« – und trieb es mit dem Manierismus so weit, dass selbst Cristiano Ronaldo applaudiert hätte. Doch die Resonanz war verhalten: Die fünf Gäste folgten ungläubig meiner Performance, das Barmädchen klimperte ausdruckslos mit den Augen, Seraphin lachte einmal laut auf, als ich an einer Stelle das Wort »ficken« aussprach, und nach einer Stunde ging mein Set langsam zu Ende.

Drei Minuten zuvor kippte die Stimmung plötzlich ins Frenetische: Großer Lärm und Schreie hoben an, die Eingangstür flog auf, und ein ganzer Pulk Gäste drängte in die »Kulturröhre« sich gegenseitig beiseite schiebend und spaßhaft rempelnd. Es waren stämmige, kraftvolle Männer mit starker Beinmuskulatur, gestählt vom Waten in Sumpf und Heide, die Rücken breit vom Transport des Torfs und der Schweinehälften, würdige Nachfolger der Cherusker und Sueben. Ohne Zweifel war es das Kontingent, das bis dahin auf dem Sankt-Peit-Umzug gewesen war und das von Thilo sehnsüchtig erwartet wurde. Ich las die zwei verbliebenen Seiten zu Ende, sprach dann den Satz »Thank you, Moorks!« ins Mikrophon und beendete meinen Auftritt ohne allzugroßen Jubel.

Fröhlich stieg ich von der Bühne und gesellte mich zu den neu hinzugekommenen Menschen am Tresen, um sie mir ein wenig genauer zu besehen: Es war eine Gruppe von ungefähr zwanzig jungen Männern, die alle gewitzte Fledermausgesichter, krautige Ziegenbärte und gewagte Tribal-Tattoos hatten, die aus allen Ecken und Enden ihrer Großraumdiskoklamotten hervorspitzten. Die Männer waren angetrunken, und ihre schweißigen Ohren – durchbohrt von Maya-Ohrpflöcken – glühten rot. Einer, der der Anführer zu sein schien, hieb mir auf die Schulter:

– »Schööön haste gelesen!«, rief er. »Weil wat Recht is, muss auch Recht bleiben! Wenn wir sagen, wir kommen, dann kommen wir – selbst wenn Sankt-Peit-Umzug is!« Dann schrie er: »Wat, Thilo? Und haste noch eins von seinen Büchern?«

– »Ja-a-a-a«, sagte Thilo mit freudig krächzender Stimme. »Ihr müsst die kaufen, sonst liegen die hier bloß rum.«

– »Wat soll’n se denn kosten«, fragte der Anführer vorsichtig.

– »9,90 Euro.«

– »Hm. Gib mal rüber! Möchte mal reinkieken …«

Thilo reichte ihm ein Exemplar, kennerhaft durchblätterte er es und las den Klappentext. Dann maß er mich herrisch von oben bis unten und nickte mehrere Male prüfend:

– »› … in Mexiko, wo er verzweifelt versucht, in der Upper crust Fuß zu fassen …‹ Die scheint’s dir angetan zu haben – die »Upper crust«, wat? Na, wer will dat nich! Hier bei Thilo isses ja fast so exklusiv wie in der »Upper crust«.«

Dröhnend lachte er über seinen Witz, dann wedelte er seinen Gefolgsleuten mit dem Buch vor der Nase herum:

– »Eigentlich sollte ich sowas mal schreiben«, sagte er. »Nicht wahr, Thilo? Ich war nämlich in Lateinamerika – wahrscheinlich sogar ’n bisschen länger als der da! Dat war mit der Camel Trophy 1995‹ – ich und mein Defender 100! Aber das kriegste alles gar nicht zwischen zwei Buchdeckel, was wir da erlebt haben. Na, vielleicht heuer ich den Bayer ja mal an, meine Memoiren zu schreiben …«

– »Zuviel der Ehre!«, sagte ich freundlich.

– »Wie lange schreibt man denn an sowas?«, wandte sich einer seiner Kumpels an mich – wahrscheinlich ganz gegen die Abmachung, denn der Anführer fiel ihm sofort ins Wort:

– »Zwei Tage, wennde mir ’nen Kassettenrecorder hinstellst …«, platzte er heraus. »Bei dem ganzen Trullalla an Sachen, die ich da erlebt hab!«

Mit einer Mischung aus Schaudern und Entsetzen blickte ich über die Menschen, die sich jetzt alle am Tresen tummelten – über Thilo, der sich inzwischen durchgerungen hatte, mit seiner Bardame zu schäkern, über Seraphin, die ihn argwöhnisch bewachte, über die Gäng der Sankt-Peit-Veteranen, die Biere in sich hineinschütteten, sich gegenseitig Ohrenstüber gaben, laut rülpsten und zu Power-Akkorden Metal-Fork-Zeichen formten, in einem Ort namens Moorks, zwischen Niedersachsen und Rechtsrhein. Dann sah ich zur Eingangstür, wo jetzt plötzlich eine andere Gruppe eingetreten war, die sich kampfeslüstern im Raum umsah. Die Männer wirkten genauso torfartig und den Cheruskern verwandt, doch hatten ihre Großraumdiskooutfits mehr Neonfarbakzente. Unser Anführer knurrte:

– »Wer is’n dat? Dat sin doch die Hooligans von Kempen!«

– »Wat? Echt?«

– »Na, klar! … Hoho! Dat die sich überhaupt hierher trauen! Die kriegen gleich was auf’n Deckel! Da is ’n Denkzettel fällig!«

Einer wandte ein:

– »Neeeeee, dat sin nich’ die Hooligans von Kempen … Dat sin die Raver von Remscheid …«

Der Anführer wollte von solchen Differenzierungen nichts wissen:

– »Egal, die werden gleich Blut spucken! Werden gleich ’n paar Zähne vom Boden aufsammeln müssen.«

Verächtlich schlürfte er Schaum von seinem Bier. Seine Gefolgsleute starrten finster zum Eingang.

– »Na, da bin ich aber mal gespannt …«, sagte ich interessiert.

Die gegnerische Truppe kam zum Tresen, stellte sich breitbeinig vor der Tresenzeile auf und orderte mehrere Biere. Dann drehten sie sich plötzlich zu uns herum – und im selben Augenblick klopften sich alle auf die Schultern, schüttelten sich die Hände, gaben sich fünfe, vollführten Handzeichen, die Respekt bekunden sollten, und sagten mit Stimmen, die sehr wattiert klangen:

– »Na? Alles frisch?«

– »Klar, Alder! Wart ihr auch auf’m Sankt-Peit-Umzug?«

– »Wat ’ne Frage, Digger! Wat willste denn sonst auch machen, an so ’nem Tag!«

– »Und wie läuft’s im Ort?«

– »Dat frägt nur der Urologe. Hahaha! Neee, alles im Lot.«

– »Na, denn. Haut rein.«

– »Jo. Klar.«

– »Haltet die Ohren steif …«

Langsam verstand ich, was der Taxifahrer so faszinierend fand an Moorks.

Am Morgen wachte ich in dem Motel auf, das Thilo und Seraphin für mich angemietet hatten. Da ich früh schlafen gegangen war, fühlte ich mich munter und ausgeruht. In der Nacht hatte ich vergessen, das Schild mit der Aufschrift »Bitte nicht stören!« vor meine Tür zu hängen, deswegen war die Hotelangestellte – eine junge Auszubildende – schon um 8.15 Uhr in mein Zimmer geplatzt, einen Stapel Handtücher tragend. Auf meinem Bett überlegte ich eine Weile, ob ich den Tag nicht mit einem kleinen Husarenstückchen beginnen solle (»Jetzt komm schon! Zier dich nicht!« – »Ich habe sowas aber noch nie gemacht, mein Herr!« – »Lüg’ nicht, nimm ihn in den Mund!«), verdrückte mich dann jedoch unverrichteterdinge aufs Klo, nahm eine Dusche und machte mich bereit zum Check-out.

Auf der Straße war weit und breit kein Taxi zu sehen, also wanderte ich – nun wirklich in guter Laune – die Straße Richtung Ortskern hinab. Vorbei an einer Reihe reichlich ulkiger Schilder (»Moorks – Partnerstadt von Ciudad Deprimente (Paraguay), Stronzo (Sizilien), Ville Tenebreuse (Frankreich)«) gelangte ich nach 45 Minuten Fußmarsch zum Bahnhof. Die Sonne schien beherzt, Amseln, Meisen und Pirole flöteten in den Bäumen, und die Zweige waren üppig grün. Mit jedem Meter, den ich voranschritt – so interpretierte ich die Situation –, näherte ich mich Chica Betty, mit jedem Meter kam ich dem großen Abenteuer näher. »Chica Betty« – ich liebte allein schon diesen Namen, er klang aufregend, er klang nach »Chicka-Boom«, der sagenumwobenen Rhythmusformel der Johnny-Cash-Band, und genauso rasant und leidenschaftlich würden wir denn auch in Bälde durch die Kneipen ziehen.

Jetzt musste ich lediglich noch ein Radiointerview in Köln ableisten, bevor ich nach Berlin weiterziehen konnte, also bestieg ich in Moorks den Regionalzug und fuhr nach Köln – in die Stadt, die so mancher (Kölner) in derselben weltgeschichtlichen Liga sah wie Alexandrien, Rom und Angkor Wat. Diese etwas übertriebene Selbsteinschätzung hatte ich früh schon zu spüren bekommen, als ich das erste Mal in Köln gewesen war: Damals hatten ein paar Einheimische zu mir im Zug gesagt: »Ja, kuck nur gut raus, Jung! Wenn wir Kölsche in Deutschland wat zo saje hätten, dann jäbbet sowas nit wie euer stures, dumpfes Bayern! Dann wär det Kölsche Jefööhl üverall! Stimmung, Danze, Eintracht!« Ich hörte nicht richtig zu, weil ich mich auf ein Bewerbungsgespräch mit einer in Köln, Mediapark, ansässigen Verlagsmagnatin vorbereiten musste, und als ich in das Konzernbüro der Magnatin trat, traf ich dort den bizarrsten Menschen, dem ich in meinem ganzen Leben begegnet war: Die Verlagsmagnatin trug eine hochgekrempelte Karottenhose, einen alten Männerfrack, arabisch anmutende Schnabelschuhe und weiße Rüschensocken mit Herzchenaufdruck, und von der freien Stelle, die ausgeschrieben war, wollte sie plötzlich nichts mehr wissen. Ich schilderte ihr eine halbe Stunde lang meinen Berufsweg, während sie einen Likör trank, mit der Zunge schnalzte und immer wieder sagte: »Jooo, jetzt langsam wird dat Mädchen lustisch! Dat is uns Kölsche Art und Humor! Dat kennste nit, wat? Dat is Freiheit, dat haste noch nich erlebt!« Nach einem weiteren Likör rief sie ihren Ehemann an und zirpte: »Duuu, Heiner, isch han jerad Besooch von ene Jung us’m Süden, der is’ extra wegen mir jekütt’ – und do wirst es nit glauve: So langsam wird dat Mädsche lustisch!« Müßig zu sagen, dass ich die Stelle niemals bekommen hatte, aber die Episode war zumindest dazu angetan, mir die völlig halluzinatorische Selbsteinschätzung mancher Kölner aufzuzeigen.

Nun war das kleine Radiointerview, das ich in Köln hatte, Gottseidank nicht so anspruchsvoll wie ein Bewerbungsgespräch. Also ging ich nach Ankunft am Kölner Hauptbahnhof zu einer Wurstbude, um eine Bockwurst zu essen, dann suchte ich das WDR-Gebäude auf, fuhr den Aufzug zu den Aufnahmestudios hoch, betrat den Sprecherraum und beantwortete die Fragen des Moderators, die sich nicht so sehr um die kompositorische Grandezza meines Romans drehten, als vielmehr um biographische Details (»Wie lange haben Sie in der mexikanischen ›Upper crust‹ gelebt?« – »Hatten Sie den Eindruck, dass die mexikanische ›Upper crust‹ authentischer und kreativer ist als die ›Upper crust‹ in München?« – »Kann man überspitzt sagen, dass Sie ein Parasit der ›Upper crust‹ sind?«)

Nach dem Interview dankte ich dem Moderator herzlich, verließ das Sendegebäude, ging zum Hauptbahnhof und tat das, was ich immer tat, wenn ich in Köln war: Ich fuhr nach Düsseldorf. Denn Düsseldorf war für mich eine Oase, ein Lichtblick, eine der schönsten, wundervollsten Städte Deutschlands. In Düsseldorf hatte ich sogar mal einen legendären Tag verbracht, damals 1998, als mir die Deutsche Wissenschaftsstiftung ein Stipendium über 25.000 DM zuerkannt hatte (und ich mich danach mit einem Mann namens Sascha Albertz besoffen hatte). Die Stadt war damals in ein milchiges, atlantisches Licht getaucht gewesen, Schafherden grasten auf der anderen Rheinseite, und die Mädchen sahen aus wie blonde Fürstinnen. In Düsseldorf – das konnte man ruhig so sagen – hatte man immer das Gefühl, der »Upper crust« nahe zu sein, Teil einer schönen, gesitteten Elite. Denn ich musste ehrlich bekennen: Ja, ich wollte die »Upper crust«! Seit ich mich erinnern konnte, war ich der Ansicht, dass die »Upper crust« der mir zukommende Platz im Leben sei – selbst wenn mein ganzer Berufsweg in eine völlig andere Richtung verlaufen war. Seit Jahrzehnten wurde ich um die Teilhabe an der »Upper crust« betrogen, seit Jahrzehnten blockierte man mich. Doch das sollte sich ändern – so schwor ich mir –, spätestens jetzt, wenn ich mich mit Chica Betty traf und meine Energien mit ihr vereinigte.

In Düsseldorf lief ich also vom Bahnhofsplatz die Immermann-Straße entlang in Richtung Altstadt, zum Bierlokal »Uerige«, meinem Lieblingsbrauhaus. Das »Uerige« war ein Paradies, ein überirdischer, fürs menschliche Fassungsvermögen kaum mehr begreifbarer Ort. Die großen Holzfässer, die verworrenen Gänge, die fahlen Säle und die surrealistischen Wandmalereien … Hier fühlte man sich einfach zu Hause. Ich trat ein, bestellte beim Köbes ein Goudabrötchen und natürlich ein Alt. Dann trug ich ABB-Senf auf das Goudabrötchen auf, verspeiste es langsam mit stiller Andacht und bestellte noch ein Alt. Als ich mir mit einem dritten Alt genügend Mut angetrunken hatte, zog ich mein Handy aus der Tasche und schrieb eine SMS an Chica Betty, die folgenden Wortlaut hatte: »Holst du mich bei Ankunft in Berlin am Bahnhof Gesundbrunnen ab? Das ist so ’ne kleine Phantasie von mir …« Dann wartete ich gespannt auf die Antwort, die nach einer Minute durch mein Handy brummte: »Meine leichteste Übung!«, entgegnete Chica Betty, und während ich noch fröhlich schmunzelte, kam nach einer weiteren Minute die nächste SMS: »Noch mehr Phantasien? Werde kucken, was ich tun kann : --))« Ich lachte und starrte auf die SMS, wechselweise sah ich den dicken Köbes und die surrealistischen Wandmalereien an. Ein Teufelsweib, diese Chica Betty! – dachte ich kopfnickend. Die war nicht von gestern! Die hatte Haare auf den Zähnen! Für Sekunden dachte ich daran, ihr sofort zu schreiben: »Warte! Planänderung! Komm doch nach Düsseldorf! Noch heute! Ich zahle Flug und Hotel, ›Intercontinental Kö‹ ist angemietet, Steakhouse reserviert. Wir ziehen morgen zusammen in einem nie gesehenen Triumphzug nach Berlin ein …« Doch dann beschloss ich, mir diese SMS zu verkneifen, weil sie etwas von Paschatum und Bequemlichkeit hatte. Einem Schriftsteller dagegen standen Wagemut, ein langer Atem und Kampfeslust viel besser zu Gesicht. Trotz all der Mühen, die es kostete, jetzt sofort nach Berlin weiterzufahren: Wir mussten Herausforderungen annehmen und Niederlagen riskieren, denn wir waren eine Elite. Milde lächelnd bezahlte ich beim Köbes die Rechnung, verließ das »Uerige« und schlenderte zurück zum Bahnhof – bereit, den nächsten Zug nach Berlin zu besteigen. Wie mich der Fahrplan belehrte, fuhr der Zug um 14:40 Uhr ab und erreichte Berlin um 19:05 Uhr. Da der Bahnsteig ungewöhnlich windig war, entschloss ich mich, im Untergeschoss auf die Einfahrt des Zuges zu warten. Und dort, direkt gegenüber der Imbissbude, hatte ich eine Vision – eine Vision, wie sie nur sehr wenigen zeitgenössischen Schriftstellern zuteil wurde:

Ich sah die »Upper Crust« – die wirkliche, leibhaftige »Upper Crust«. Die Urform jeglicher »Upper Crusts«, die Mutter aller »Crusts«, die auf diesem Planeten vorgaben, edel zu sein (oder es vielleicht sogar wirklich waren). Die »Upper Crust« prangte auf einem Schild über dem Imbiss, sie schien so etwas wie ein eingetragenes Markenzeichen oder eine Erfindung zu sein und musste dem Vollidioten, der bei Eichborn die Klappentexte schrieb, beim Betexten meines Buchs irgendwie ins Hirn gerutscht sein. Mit der »Upper Crust« hatte es folgende Bewandtnis: »Upper Crust« lautete der Schriftzug – »ist das neue Konzept für knusprige, köstlich überbackene Baguette-Spezialitäten mit Biss. Es ist das völlig andere Baguette! Ein knackiges, neues Geschmackserlebnis, inzwischen etabliert auf zahllosen Flughäfen und Bahnhöfen. Mit der Upper Crust beginnt der Tag ganz anders! Probieren Sie es aus!«, und dann dachte ich: Herrgott, bin ich froh, dass ich in viereinhalb Stunden auf jemanden treffe, mit dem ich über diesen ganzen Wahnsinn lachen kann, sonst müsste ich mir schon seit zwanzig Jahren durch den Kopf schießen bei all dem Schwachsinn, von dem ich umgeben bin.

Stefan Wimmer ist ein Münchner Schriftsteller und Journalist. 2010 wurde ihm der Deutsche Radiopreis für die »beste Sendung« verliehen. Nach seinen Romanen »Die 120 Tage von Tulúm« und »Der König von Mexiko« erschien im Herbst 2015 sein bisher letztes Werk: »Das große Bilderbuch der Vulkanvaginas«. Der erste Teil von »Der dritte Fan« erschien in der vorigen Wochenendausgabe. (jW)


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