Aus: Ausgabe vom 20.01.2018, Seite 14 / Feuilleton

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht

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Schusswechsel in Yarmouk: »Zwölf Tage, zwölf Nächte in Damaskus«

Midnight Run – Fünf Tage bis Mitternacht

Der Kopfgeldjäger Walsh soll den Mafiabuchhalter Duke von New York nach Los Angeles überführen. Doch der gut bezahlte Auftrag wird zur Hetzjagd, da auch das FBI und die Mafia hinter dem Mann her sind. Klare, nachvollziehbare Geschichte! Mit Robert De Niro (Jack Walsh). USA 1988. Regie: Martin Brest.

ZDF neo, Sa., 20.15

Generation kurzsichtig

Die Menschheit wird angeblich von einer neuen Epidemie heimgesucht: Kurzsichtigkeit. Fast ein Viertel der Weltbevölkerung leidet darunter. Kein Problem, könnte man meinen, denn leichte Ausprägungen lassen sich korrigieren. Inzwischen nimmt die Krankheit jedoch bedrohliche Ausmaße an: Ein Fünftel aller Betroffenen ist schwerst kurzsichtig, und wenn nichts unternommen wird, könnte im Jahr 2050 bis zu eine Milliarde Menschen so gut wie blind sein. Wie kam es zu dieser dramatischen Entwicklung? Hat es mit den Computern und Handys und der ständigen Stubenhockerei zu tun? Vor allem in Asien ist Kurzsichtigkeit allgegenwärtig. Unter den 20jährigen sind rund 95 Prozent von ihr betroffen. Europa ist von solchen Zahlen zwar noch weit entfernt, doch auch hier liegt der Anteil kurzsichtiger Jugendlicher mittlerweile bei knapp 50 Prozent. Können wir zwar aus unserer unmittelbaren Anschauung nicht bestätigen. Aber vielleicht sehen wir auch einfach nicht so gut.

Arte, Sa., 21.40

Zwölf Tage, zwölf Nächte in Damaskus

Häuserkampf im Süden von Damaskus zwischen der Regierungstruppen und »Freier Syrischer Armee«. Der Filmemacherin Roshak Ahmed ist es gelungen, ziemlich nah ranzugehen. Was nicht automatisch Erkenntnisgewinn erzeugen muss.

RBB, So., 22.55

Der Kongress

Robin Wright (Robin Wright) gilt als launische Diva, die mit Rollenangeboten sehr wählerisch umgeht. Doch inzwischen hat die charismatische Darstellerin den Zenit ihrer Laufbahn überschritten. Um ihren Starruhm zu sichern, unterschreibt sie auf Drängen ihres Agenten Al (Harvey Keitel) ihren letzten Vertrag. Wie schon einige Darsteller vor ihr lässt Robin ihre Gestik, ihre Mimik sowie ihr gesamtes Ausdrucksrepertoire einscannen. Mit dem Erwerb dieses Images können die Studios nun ihr digitales Abbild beliebig oft in Filmproduktionen einsetzen – sie selbst wird nicht mehr gebraucht. Phantasievolle Mischung aus Real- und Animationsfilm nach einer Vorlage von Stanislaw Lem. F/ISR/B/PL/LUX/D 2013, Regie: Ari Folman.

Das Erste, So., 23.35


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