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ARD-Vorsitzender will »Teuerungsausgleich«

Berlin. Ulrich Wilhelm, ehemaliger Regierungssprecher von Angela Merkel und seit 1. Januar neuer ARD-Vorsitzender, wirbt bei Politikern um mehr Geld für die Rundfunkanstalten. Die öffentlich-rechtlichen kämen von der nächsten Beitragsperiode an (ab 2021) nicht ohne einen »Teuerungsausgleich« aus, sagte der Intendant des Bayerischen Rundfunks am vergangenen Donnerstag in Berlin.

Dabei will der frühere Staatssekretär nicht kleckern: Es gehe um einen Betrag von etwa drei Milliarden Euro. Dies sei eine ungefähre Rechnung, da etwa Inflationsrate oder auch offene Forderungen gegenüber Säumigen nicht genau vorherzusehen seien. Sollte den Rundfunkanstalten trotz aller Einsparmaßnahmen kein »Teuerungsausgleich« gewährt werden, seien Einschnitte im Programm unvermeidbar. Gegenwärtig müssen monatlich 17,50 Euro pro Wohnung und Betriebsstätte (hier u. U. auch mehr) an den »ARD-ZDF-Deutschlandradio-Beitragsservice« gezahlt werden, egal, ob die Programmangebote genutzt werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2018, Seite 15, Medien

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