Aus: Ausgabe vom 15.01.2018, Seite 15 / Politisches Buch

Neu erschienen

Position

Das Magazin der SDAJ, Position, macht Religion zum Thema. »Ob im Kindergarten oder im Job, die Kirche ist oft Träger des Betriebs«, kritisiert die Arbeiterjugend. Bis heute sei die Alternative zum Religionsunterricht »nicht gleichwertig«, Politische Herrschaft werde auch im Westen religiös legitimiert, Ostdeutschland bleibe hingegen bis heute »Heidenland«. Diskutiert wird die Frage, ob eine religiöse Einstellung mit dem Kampf um die soziale Revolution vereinbar ist.
In einem offenen Brief wird die Haltung der Kovorsitzenden der Linkspartei, Katja Kipping, kritisiert, die vorgeschlagen hatte, dass Menschen mit Asylanspruch eine einjährige Probezeit durchlaufen sollen.(jW)

Position, Heft 6/2017, 44 S., 1,70 Euro, Bezug: Verein Position e. V., Hoffnungstraße 18, 45127 Essen, E-Mail: position@sdaj-netz.de

KAZ

Die neue Ausgabe der Vierteljahreszeitung KAZ erinnert mit einem Reisebericht an die große sozialistische Oktoberrevolution. Im Beitrag »Rechtsruck – Bemerkungen zur Bundestagswahl 2017« werden die Klasseninteressen und -widersprüche hinter den Ergebnissen aufgezeigt. »Wir müssen die Arbeitszeit neu denken« – ausgehend von diesem Spruch des IG-Metall-Vorsitzenden Jörg Hofmann wird im anstehenden Kampf um Arbeitszeitverkürzung vor faulen Kompromissen gewarnt. Mit »Strategischen Fragen der proletarischen Revolution« bei wachsender Gefahr des Faschismus wird ein Referat der »Hauptfeind«-Konferenz dokumentiert.(jW)

KAZ, Dezember 2017, 36 S., 1,50 Euro, Bezug: Kommunistische Arbeiterzeitung, Reichstraße 8, 90408 Nürnberg, E-Mail: gruppeKAZ@kaz-online.de

Arbeiterpolitik

In den Informationsbriefen der Gruppe Arbeiterpolitik werden die Ergebnisse der Bundestagswahl und die darauf folgenden Regierungssondierungen analysiert. Die Beteiligung der Linkspartei an mehreren Landesregierungen habe zur Folge, dass sich viele ihrer Wähler der AfD angeschlossen hätten. Konzeptionen eines Grundeinkommens werden erörtert, »von einem Kombilohn bis zu anderen staatlichen Leistungen für Bedürftige«. Dies könne sich für die Herrschenden durchaus rechnen: »Der Sozialstaat ist abgeschafft, die Profite sprudeln, die Proleten sind ruhiggestellt und die Reichtumsverteilung kein Thema mehr im gesellschaftlichen Diskurs.«(jW)

Arbeiterpolitik, Dezember 2017, 24 S., drei Euro, Bezug: GFSA e. V., Postfach 106426, 20043 Hamburg. E-Mail: arpo.berlin@gmx.de

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