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Euro-Hoch bremst Exporte und Dax

Frankfurt am Main. Der steigende Kurs der Einheitswährung Euro hat den Anlegern den Jahresstart verhagelt. Am deutschen Leitindex Dax weiteten sich die Verluste am Dienstag aus, das Börsenbarometer fiel bis zum Mittag um 0,83 Prozent auf 12.811,00 Punkte. Am Morgen war es auf den tiefsten Stand seit Ende September abgerutscht. Nach Angaben von Experten ist dies zu Jahresbeginn eher ungewöhnlich.

Der Euro notiert derzeit auf einem Niveau, das er zuletzt Anfang September 2017 erreicht hatte. Fachleute begründeten die jüngsten Kursgewinne vor allem mit der robusten Konjunktur im Währungsraum und den guten Wachstumsaussichten für das neue Jahr. Eine Verteuerung der Gemeinschaftswährung aber kann den exportlastigen Unternehmen hierzulande den Absatz ihrer Waren außerhalb der Euro-Zone erschweren. Der hohe Außenwert der Währung drückte denn auch insbesondere die Aktien der Autobauer ins Minus. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.01.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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